Aidyn Chronicles: The First Mage – im Klassik-Test (N64)

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Die Zeit des Wartens auf ein vernünftiges Rollenspiel für das N64 ist noch nicht vorbei: Was bereits Konami mit dem mäßigen Holy Century Magic miss­lang, bekommt auch US-Entwickler H20 nicht besser hin. Nach jahrelanger Ent­wick­lungszeit ist deren Fantasy-Spek­ta­kel Aidyn Chronicles zwar endlich fertig gestellt, aber alles andere als gelungen.

Ihr schlüpft in die virtuelle Haut des jungen Knappen Alaron, der als Waisenkind im Schloss des gutmütigen Herzogs Lloyd aufwuchs. Auf einem seiner Streif­züge außerhalb der schützenden Burg­mau­ern wird der 17-jährige Ritteran­wärter von einer Gruppe feindseliger Orks attackiert und gefährlich vergiftet. Um ein wirksames Gegenmittel zu finden, und das Mysterium, der in jüngster Zeit bedrohlich gestiegenen Zahl von Monsterübergriffen zu enträtseln, wird Alaron vom Herzog in die Weiten Aidyns geschickt. Bei seinen Expe­ditionen durch geheimnisvolle Schlös­ser und verwunschene Wälder ist der Jüng­ling natür­lich nicht auf sich alleine gestellt: Insgesamt zehn Kampfgefährten wie der edle Ritter Abrecan oder die Nach­wuchs­magierin Rheda stoßen im Laufe des Aben­teuers zur Party. Dabei dürft Ihr allerdings nur drei Mitstreiter gleichzeitig in der Gru­ppe haben. Entsprech­end ihrer Pro­fession sind Eure Kumpane unterschiedlich talentiert: Abrecans Schwert­künste leisten im Kampf gute Dienste, während Diebin Brenna ihr Geschick an verschlossenen Schatz­kisten testet. Stei­gern könnt Ihr die Fer­tigkeiten und Attribute Eurer Hel­den durch Erfahrungspunkte, welche Ihr traditionell durch fleißiges Monster­metzeln erhaltet. Trefft Ihr bei Euren Streifzügen durch die dreidimensionalen Polygon-Welten auf grimmige Goblins, wütende Wölfe oder mächtige Mino­tauren wird in eine spezielle Kampf­arena umgeschaltet. In den Run­den-basierten Gefechten mit Echt­zeit­e­lementen dürft Ihr einen Käm­pen nach dem anderen gemäß seines maximalen Be­wegungswertes frei bewegen, was einige taktische Manöver ermöglicht. Nahkämpfer sollten beispielsweise möglichst hinter einem Ungetüm positioniert werden, um die Treffer-Wahr­schein­lichkeit zu erhöhen; Feuer­bälle oder Eis­blitze treffen hingegen auch aus sicherer Entfernung. Nach dem Sieg dürft Ihr die gewonnenen Punkte ganz nach Belieben auf Charakterwerte wie Stärke, Intelli­genz oder Beweg­lichkeit verteilen.

Schön: Die Sicherung auf Memory-Card ist jederzeit möglich. Nicht so schön: Bis auf die Handbücher wurde das Spiel englisch belassen.

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