Anno 1701 – im Klassik-Test (DS)

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Die bisher einzige Konsolen-Umsetzung des auf PC extrem erfolgreichen Aufbau-Strategiespiels Anno 1701 siedelt endlich exklusiv auf Nintendos DS-Handheld.

Nach den ersten Spielminuten wird klar warum: Nur per Touchscreen lässt sich die ursprünglich auf eine Maussteuerung ausgelegte Pionierarbeit vernünftig verrichten. Also schrubbt Ihr mit Eurem Stylus über die Inseln einer isometrischen neuen Welt, wo Ihr zuerst ärmliche Holzhütten errichtet, deren Bewohner sich mit Fischfang und Rinderzucht ernähren. Kümmert Ihr Euch auch um das seelische Wohlbefinden in Form einer Dorfkirche, entwickeln sich Eure Pioniere alsbald zu Siedlern mit gehobenen Ansprüchen. Jetzt gilt es, eine Schafzucht zur Stoffgewinnung aufzuziehen, Weizenfelder und Kornmühlen zu erbauen und soziale Anlaufstellen wie Gasthäuser, eine Feuerwache oder einen Arzt im Siedlungsgebiet zu schaffen. Verbindet Ihr Eure Gebäude durch ein klug angelegtes Straßennetz mit Eurem Handelskontor und sorgt somit für eine reibungslose Warenverteilung, verwandelt sich Euer kärgliches ­Fischerdörfchen irgendwann in eine strahlende Aristokratensiedlung inklusive Universität, Schauspielhaus und Schloss. Bis es soweit ist, müsst Ihr aber noch Kakao- und Baumwollplantagen auf geeigneten Inseln anlegen, eine Armee zur Abwehr von aggressiven Siedler-Konkurrenten aufstellen und dabei die finanzielle Bilanz Eurer frischgebackenen Kolonie stets im grünen Bereich halten.

Wenn Ihr die Kampagne durchgespielt habt, dürft Ihr entweder im Endlosspiel Eure Traumstadt erstellen oder Euch zusammen mit vier anderen Mitspielern in lokalen Mehrspieler-Partien auf etlichen Karten unterschiedlicher Größe das Siedlerleben zur Hölle machen.

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Saldek
I, MANIAC
Saldek

Das Spiel war richtig gut. Verdammt gut. Ich habe es auf DS sehr lange gespielt. Hätte man gar nicht erwartet auf dem kleinen DS.