Anno 1800 Console Edition – im Test (PS5)

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Lange blieb eines der bes­ten Aufbauspiele der PC-Gemeinde vorbehalten. Konsolenspieler müssen zwar auf die umfangreichen Add-ons verzichten, bekommen aber immerhin das sowieso schon gelungene Grundpaket. Stellt sich nur die Frage, ob Euch die Steuerung einen Strich durch die eigentlich unterhaltsame Rechnung macht.

Wie der Titel verrät, versetzt man Euch als Städtebauer in die Zeit der industriellen Revolution. Ihr habt die Wahl, ob Ihr mit einer ausführlichen Storykampagne startet, die in ein freies Spiel übergeht, oder Ihr ohne Händchenhalten loslegen wollt. Seid Ihr Anno-Neulinge, empfiehlt sich der Tutorial-Einstieg, um die Grundzüge zu lernen. Ihr übernehmt eine Insel eines Archipels, und errichtet die ersten Häuser. Bauern brauchen Arbeitskleidung, Fische als ­Nahrungsquelle und über Schnaps würden sie sich auch freuen. Natürlich benötigt Ihr Bauressourcen, weswegen Ihr Holzfäller und Sägewerke in der Nähe von Wäldern platziert. Ist Eure Produktionskette verlässlich, dürft Ihr Bauernhäuser zu Arbeiterhäusern upgraden, die Ihr wiederum später zu Handwerker-Buden hochleveln könnt. Das erfordert jedoch immer mehr Produktionsketten, die auch zu Verschmutzungen sowie weiteren Herausforderungen führen. Unweigerlich müsst Ihr die Ressourcen anderer Inseln kapern und Euch mit der Konkurrenz anlegen. Das Prinzip ist simpel und macht schnell süchtig, da Ihr jederzeit Optimierungen vornehmt, weitere Gebäude errichtet oder Aufträge erfüllt, um Euren Kontostand im Plus zu halten.

Die vielen Fenster nehmen zwar ab und zu etwas zu viel Platz auf dem Fernseher ein, grundsätzlich sind das Interface und die Steuerung jedoch gelungen. Trotzdem benötigt Ihr ein wenig Ein­arbeitungszeit, um zwischen Missionsfenstern zu wechseln oder Schiffseinheiten direkt zu steuern. Der wichtigste Aspekt, das Bauen, funktioniert jedoch bequem über ein Radial-Menü. Ihr wählt eine Kategorie der Produktionskette und sucht über das Steuerkreuz das gewünschte Gebäude gezielt aus. Technisch läuft der Titel nur mit 30 fps; die sind jedoch meist stabil und wir empfanden sie als ausreichend für das gemütliche Spieltempo. Auch Nickligkeiten wie Ladezeiten beim Inselwechsel bleiben Euch bei der sehr ordentlichen Konsolen­portierung erspart.

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Walldorf
I, MANIAC
Walldorf

Das Spiel wird im hiesigen Gamestop bereits für 24,99€ verkauft (PS5-Version). War wohl nicht so erfolgreich. Da haben sich die 1,5 Millionen Euro Steuergelder für den Konsolenport ja mal echt gelohnt…

https://www.gameswirtschaft.de/politik/games-foerderung-haushalt-bmwk-analyse-101122/

Gast

Naja, da ich keine 4K Glotze hab, aber schon mit diversen Auflösungen, u.a. 4K, am PC zu tun habe, weiß ich von dort, dass es ja genau dafür die %-Vergrößerung gibt. Gleiches gilt auch bei vielen PC-Spielen, was die Sichtweite, z.B. bei Diablo, angeht.

Von daher stelle ich mir tatsächlich diese Frage.

MontyRunner
I, MANIAC
MontyRunner

Die Größe der Menüs ist eine Designentscheidung und hat nichts mit dem Auflösungsunterschied zwischen 4k und 1080 zu tun. Leute, ihr merkt beim Zocken nicht mal den Unterschied, ob ihr vor nem 4k Panel sitzt oder nicht; außer evtl. HDR, die hat aber nichts mit Auflösung zu tun. Außnahme ist D00M, der bekanntlich in seinem Bildschrim sitzt. Fast alle anderen sitzen so weit weg, dass es physikalisch unmöglich ist, die Auflösung zu unterscheiden. Von 4k-Berechnung in der Konsole profitiert ihr im gleichen Maße mit einer 1080-Kiste.

Gast

Kein Crossplay ist doof, schränkt den Spielerpool unnötig ein.

Bezieht sich der Test auf eine 4k Auflösung oder Full-HD? Die Frage zielt darauf ab, ob sich das irgendwie auf die Menüs auswirkt.

senser
I, MANIAC
senser

Gutes Spiel natürlich mit dem Controller nicht ganz so gut zu spielen aber wer kein geeigneten Rechner hat kann es ruhig kaufen.