AO Tennis 2 – im Test (PS4 / Xbox One)

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Vor zwei Jahren verwirrte der Erstling noch mit einer gestaffelten Veröffentlichungspolitik: Pünktlich zum namensgebenden Australian-­Open-Turnier erschien die Filzball-Sportsimulation nur in Down Under. Der Rest der Welt kam erst ein paar Monate später dran, dafür mit einer optimierten Fassung. Bei AO Tennis 2 gibt es keine Terminprobleme mehr, rechtzeitig zum Start des ersten Grand-Slam-Turniers des Jahres ist das Sportspiel überall verfügbar und lässt keine signifikanten Macken erkennen, ist aber auch nur bedingt mit ­erkennbaren Fortschritten gesegnet. Etwas größer fällt der Pool an lizenzierten Spielern aus: So sind nun ein paar mehr Männer-Profis am Start, die sich im realen Leben aber großteils weit jenseits der Top 10 der Weltrangliste tummeln.

Erhalten geblieben sind zudem die leistungsfähigen Editoren, in denen Ihr eigene Spieler, Turniere, Logos und erstaunlich aufwendige Courts und Veranstaltungsorte basteln und mit anderen Usern teilen könnt, sowie die durchaus anspruchsvolle Steuerung. Bei der wählt Ihr nicht einfach nur die Schlagvarianten wie Slice oder Topspin: Um den gespielten Ball sauber zu platzieren, müsst Ihr das richtige Timing draufhaben. Symbolisiert erkennt Ihr das an einem farbigen Punkt neben Eurem Spieler – grün ist ideal und je mehr er sich zu rot wandelt, ­desto eher geht Euer Schlag ins Aus oder Netz. Mit genügend Übung bekommt man das einigermaßen in den Griff (oder stellt auf den niedrigsten Schwierigkeitsgrad, dann trefft Ihr grundsätzlich perfekt), allerdings machten die KI-Gegner zum Testzeitpunkt selbst auf den unteren Stufen selten Fehler – ein Patch zur künstlichen ”Verdummung” ist aber bereits in Vorbereitung.

Neben Einzel-Matches oder Turnieren inklusive der ­Australian Open wartet eine erweiterte Karriere, was Ihr aber nur mitbekommt, wenn Ihr mit einem Eigenbau-Spieler antretet – wählt Ihr einen vorgegebenen Star, sagt Euch das Spiel nicht, dass die Story-Elemente wegfallen. Seid Ihr also ein Neuling im Tennis-Zirkus, werden regelmäßig kurze Zwischenszenen eingespielt oder Ihr nehmt an Pressekonferenzen teil – Euer Verhalten dort wie auf dem Platz sorgt für bessere (oder schlechtere) Sympathiewerte, was u.a. Einfluss auf das Sponsoren­interesse haben kann.

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Sonicfreak
I, MANIAC
Maniac
Sonicfreak

Ich find Mario Tennis Aces ziemlich gut, besonders vom Gameplay. Wobei nach dem sehr guten Story Mode eigentlich nur noch der Online Modus bleibt, da es lokal ja n Witz ist.

Aber ich habe auch immer noch das gute Mario Tennis für N64😊

Tabby
Gast
n00b

Habs für Switch und finde es zumindest spaßiger als Mario Tennis Aces.
Das ist ja auch schon mal was. 🙂