
Meinung
Ulrich Steppberger meint: Drei Jahre und kein bisschen schwächer: Wieso die Entwicklung des zweiten Ape Escape allerdings so lange gebraucht hat, ist eine gute Frage, revolutionäre Neuheiten gibt’s nämlich nicht. Stattdessen wurde das gelungene alte Spielprinzip praktisch unverändert übernommen und nur in Details aufgemotzt – macht aber nichts, denn origineller als die meisten zeitgenössischen Hüpfspiele ist’s trotzdem. Technikpuristen freuen sich über eine stets flüssige Grafik, die aber großteils eher bunt als detailreich ausfällt: Erst spätere Levels wirken dezent imposanter, die Konkurrenz wie Ratchet & Clank sieht dennoch immer eine Klasse besser aus. Die komplexe Steuerung geht mit wenigen Ausnahmen (ausgerechnet das Netz lässt sich nur zickig kontrollieren) gut von der Hand und macht den Einsatz der Extras leicht: Die sind die große Stärke von Ape Escape 2 und sorgen für angenehm frische und originelle Rätselkost. Leider ist der Spaß nicht besonders schwer und damit schnell durchgespielt, dafür sorgt das feine Bonusspiel-Trio für Abwechslung – dieses Jump’n’Run ist im wahrsten Sinne des Wortes affenstark.









Das habe ich damals sehr gerne gespielt und Heute noch ab und an auf der PS4.