Apocalypse – im Klassik-Test (PS)

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Der bösartige Psychopath “Reverend” hat sich zulange mit Dämonen und Zauber­kram beschäftigt: Da er nichts Besseres mehr zu tun hat, beschwört er kurzerhand vier der schlimmsten Furien der Unterwelt. Die biblischen ­Plagen Pest, Krieg, Tod und der Teufel höchstpersönlich rücken mitsamt ihrer Untotenarmee an, das Ende der Welt scheint unausweichlich. Zum Glück hat Bruce Willis’ Render-Zwilling Trey Kin­caid einen verdammt schlechten Tag im Cyber-Knast hinter sich, und selbst die Reiter der Apoka­lypse können den verärgerten Action-Heroen nicht stoppen.

Der Kampf um die Welt beginnt mit ­einer gewagten Fluchtaktion im Staats­gefängnis und endet mitten im präsidialen Weißen Haus in Washington. Dazwi­schen rennt, schießt und meckert der Polygon-Terminator kreuz und quer durch die US-Hauptstadt des 21. Jahr­hunderts. Ob in stinkenden Abwasser­kanälen, einem düsteren Fried­hof oder in einer vollautomatischen Rüstungs­­fabrik: Dank einer ausgefeilten, an den Oldie Robotron: 2084 angelehnten Steuerung, taucht Ihr die Gegnerschaft pausenlos in einen Feuerhagel. Ihr lenkt wie gewohnt mit Pad oder dem linken Analogstick, zusätzlich dient das Tasten­feld oder der rechte Stick zum unabhängigen Bestim­men der Feuer­richtung. Deshalb ballert Ihr auch in vollem Lauf nach rechts den von links auftauchenden Ver­folgern eine Salve vor den Latz – Umdrehen unnötig.

Doch Apoca­lypse begnügt sich nicht mit den ewig gleichen Perspek­tiven und simplem Seitwärts-Scrolling. Die Kamera dreht sich fast pausenlos um Euren Helden, wäh­rend er sich mit artistischen Ausweichaktionen durch die umfangreichen Abschnitte kämpft. Rennt Ihr im Zickzack über Metallstege, bleibt die Optik im Tomb Raider-Stil dicht über dem Helden. Plötzlich schwenkt die Ansicht direkt über Bruce und zoomt weiter weg, um Übersicht in einem Nonstop-Arenageballer zu gewähren.

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