Arcade Spirits – im Test (Switch)

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Es muss nicht immer Japan sein: Arcade Spirits ist zwar eine Visual Novel, aber ganz auf westliches Publikum ausgerichtet und zockerkompatibel – spielt sich doch der Großteil des Geschehens in einer Spielhalle ab. Und auch wenn eigentlich eine ordentliche Portion Romantik angesagt ist (und es Euch frei steht, mit welchem Geschlecht Ihr spielt und/oder anbandelt), muss sich niemand bedrängt fühlen: Auf Wunsch erlebt Ihr die Story ganz ohne Herzensangelegenheiten.

Zu Beginn steht Ihr vor einem Trümmerhaufen – der Job ist ­futsch, sozialer Kontakt beschränkt sich auf Eure Mitbewohnerin. Die legt Euch eine App für Lebensplanung ans Herz, damit ergattert Ihr eine Stelle in einer alten Spielhalle und lernt dort Personal sowie ­Stammgäste kennen. Genretypisch wird fast ausschließlich geredet (die Synchro beschränkt sich jedoch weitgehend auf die Einleitung), dabei habt Ihr aber deutlich mehr Einfluss als sonst üblich: Meist steigert die gewählte Antwort einen von fünf Charakterzügen – schrullig, beständig, freundlich, schneidig, ausgeglichen. Das wiederum hat Auswirkungen auf Beziehungen mit potenziellen romantischen Partnern (sieben stehen zur Wahl) und kann in Schlüssel­situationen sogar Eure Handlungsoptionen einschränken. Dieser ”spielerische” Aspekt wird im Status-Bildschirm protokolliert, was es erleichtert, bestimmte Routen und Liebeleien anzusteuern. Dass neben dem routinierten Synthwave-Soundtrack die grafische Mischung aus gezeichneten Figuren und verfremdeten Hintergrund-Fotos nicht ganz so professionell rüberkommt, lässt sich verschmerzen.

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