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Captain Blubber steht Ihr in der Südsee bei: Der arme Kerl ist an einem Riff gekentert und kann seine Goldbarren nicht allein hochtauchen! Die unbesiegbare Mumie verfolgt Euch auf neun Steinplatten während eines Verschieberätsels, bei dem Ihr ein Banjo-Kazooie-Bild ordnet. Ihr sammelt Orangen für einen hungrigen Affen, durchstöbert unter Zeitdruck Labyrinthe nach Extras und buchstabiert die Namen Eurer Helden durch Stampfer auf Buchstabenfließen. Besonders gründliche Spieler suchen die fünf Vögel pro Level, die bei Annäherung winken und durch Pfiffe auf sich aufmerksam machen.
Gruntildas Schergen lassen dabei keine Schandtat unversucht, um Euch an Eurer Befreiungsmission zu hindern: Kröten in Totenkopfkitteln patrouillieren auf den wichtigen Pfaden und fallen Euch schimpfend an, in düsteren Löchern und Röhren züngeln Schlangen nach einem Leckerbissen. Krebse zwicken Euch mit ihren Scheren und Schneemänner werfen mit frostigen Bällen.
Damit Ihr den Überblick behaltet, dreht Ihr die Kamera stufenlos um Eure Helden und zoomt in drei Stufen an sie heran. Auch in eine Egoperspektive dürft Ihr klicken, um Euch gemütlich umzuschauen. Besonders praktisch ist die Folge-Funktion der R-Taste, die bei Betätigung die 3D-Kamera langsam hinter Euch schwenkt: So behaltet Ihr auch beim Balancieren auf schmalen Balken die Übersicht, selbst wenn der Weg seine Richtung ändert.
Bei der Gestaltung der Welt legt Rare viel Wert auf Realismus: Daß Ihr wie bei Super Mario 64 gegen eine unsichtbare Wand als Levelbegrenzung rennt oder in Waverace-Manier Kugeln Eure Bewegungsfreiheit einschränken, ist in Banjo-Kazooie undenkbar. Stattdessen wurden solche Grenzen geschickt durch Spielelemente wegretuschiert: Schwimmt Ihr z.B. in der Karibik auf’s offene Meer hinaus, empfängt Euch alsbald ein Hai mit gefletschten Zähnen, der Euch unmißverständlich zur Umkehr zwingt. Auch in Punkto Sichtweite setzt Rare neue Maßstäbe: Einen Nebeleffekt im Hintergrund gibt es nicht, stattdessen hat Rare jedem Gegner und jedem Stein auf dem Bildschirm eine eigene Priorität verpaßt: Kleine Extras und Gegner verschwinden schon nach einem kurzen Sprint, größere Objekte erst auf Distanz. Mächtige Häuser, Bäume und Säulen erspäht Ihr hingegen aus dem hintersten Levelwinkel, so daß Ihr besonders im Flug malerische Taloptiken genießt.
Hinzu kommen neuartige Spezialeffekte: In der Kloake spiegelt auf der Wasseroberfläche ein schmieriger Ölfilm die komplette Regenbogenpalette wieder. Taucht Ihr an Luftblasen heran, schaut Ihr in Euer verschwommenes Spiegelbild. Tapst Ihr nur beiläufig durch flaches Gewässer, spritzen bei jedem Schritt zahlreiche Wassertropfen zur Seite, die beim Wiedereintritt für tolle Wellenkreise sorgen. Besonders beindruckend sind jedoch die Lichteffekte im Gruselhaus: Bunte Kirchenfenster werfen abenteuerliche Bilder auf den Fußboden – stellt Euch mal mitten rein.









Habe zu der Zeit eher Sachen wie Metal Gear, Tekken oder Resi gespielt.
Die coolen Kids waren auf der Playsi 😉
Schade, dass ich die N64 (und auch die Playsie 1) Ära damals verpasst habe, ich war einfach ne arme Kirchenmaus.
Das klingt jetzt vielleicht komisch, aber früher habe ich mich sogar an den Screenshots von “Banjo & Kazooie” in der Maniac erfreut, obwohl ich kein N64 besaß. Ich wollte das Spiel auch immer mal nachholen, aber da am laufenden Band tolle Games erscheinen, kam ich nie dazu mir ein Nebel64, pardon, ich meinte N64, zu kaufen. Dabei gibt es für den N64 so tolle Spiele. Das Spiel steht auf jeden Fall auf meiner To-do-Liste.
Entgegen der allgemeinen Meinung fand ich DK64 übrigens noch besser als BK, wieso weiß ich aber nicht mehr..
Habe dieses Spiel geliebt, vor allem die Quiz-Show vor dem Endkampf ist noch heute in Erinnerung geblieben. Hatte auch den 2. Teil, habe den aber nie zu Ende gespielt weil diese Sammelei mit der Zeit eintönig wurde. Da wäre weniger definitiv besser gewesen. Trotzdem bin ich Rare für alle genialen Spiele in der N64-Ära dankbar.
Mario 64 ist halt deutlich mehr Jump n Run als Banjo und hat hierfür die präzisere Steuerung auch nötig.
Banjo 2 und DK 64 waren dann schon richtige Collectible-Pornos. Das ist halt etwas weniger zeitloser als das Gameplay eines Marios. Vielleicht liegts auch etwas daran, dass Yoka nicht so wirklich überragend abgeschnitten hat, weil das Konzept heute nicht mehr so zündet.
Interessant war halt auch, dass es auf der Nachfolgekonsole, dem Cube, ausser Mario Sunshine auch nichts mehr wirklich in der Richtung gab.
Warum Nintendo immer noch nicht die ganzen Cube-Spiele für die Switch verfügbar macht, weiss man wohl auch nicht. Davon wäre so einiges wirklich gut für die Konsole geeignet.
@ Revan: Ich hatte nie einen Passus, in dem ich fand, dass die beiden Spiele schwer miteinander verglichen werden können.
Allerdings hatte D00M82 diesen Passus, da hast du wohl einfach was verwechselt.
Banjo Kazooie war leider nicht so meins. Woran es lag, kann ich nicht einmal sagen. Es war ein astreines Jump’n’Run mit Adventure-Elementen in meinen Augen, das mit den meisten Konkurrenten mühelos mithalten kann. Dennoch konnte der Funke nicht überspringen bei mir. Hinzu kam, daß mir halt Mario 64 so verdammt gut gefiel, daß es kein anderes 3D-Jump’n’Run bei mir erreichte, derart zu punkten. Sind aber auch alles Gründe, warum ich mir den zweiten Teil Von Banjo nicht mehr besorgt hatte.
Ah, da hatte ich deinen Passus, dass du findest, dass Mario und Banjo schwer miteinander vergleichbar sind, wohl falsch verstanden 😀
Witziger Weise geht es mir mit den beiden genau anders rum – für mich ist Banjo mein Allzeitfavorit, bei Mario gibt es mir einfach zu wenig zu sammeln und zu wenige Moves 😀
@ Revan: Hööö??? Ich habe nie behauptet, dass die Spiele nicht miteinander vergleichbar sind. Ich sagte lediglich, dass ich Mario durchweg charmanter finde (und auch besser, vor allem besser gealtert). Aber ich – im Gegensatz zu Kong – mache den Charme auch nicht an Dingen wie matschigen Texturen fest. Dann müsste ich ja fast jedes aktuelle Spiel solchen Klassikern vorziehen.
Ich finde auch ein ISS64 charmanter als ein FIFA19, oder ein DOOM charmanter als ein DOOM(2016).
Zuguterletzt zocke ich selbst heutzutage noch wenigstens einmal jährlich das brillante SUPER MARIO 64 durch, während mir bei BANJA-KAZOOIE schon nach fünf Minuten die Lust vergeht. Das wahre, zeitlose und viel charmantere Meisterwerk ist der 64-Bit-Auftritt des Klempners. Für mich!!! Mamma Mia!!!^^
Ich fand beide klasse Spiele, aber ich gehöre auch der M64 Fraktion an.
Bestes Jump n Run aller Zeiten ^-^
(Kann jeden, der Banjo liebt und es noch nicht getan hat, nur mal ein Blick auf Yooka-Laylee empfehlen 😉 )
@ Doomguy
Naja. Im Grunde sind die spiele äußerst gut miteinander vergleichbar 😉
In beiden sammelt man Hauptcollectibles (120 Sterne/ 100 Puzzleteile), Nebencollectibles (pro Welt min. 100 Münzen/ max. 100 Noten), betritt durch eine Hubworld thematisch unterschiedliche Sub-Welten und lernt neue Moves. Selbst die Locations (Grünes Tal, Geisterhaus, Ägypten, Schnee) weisen offensichtliche Parallelen auf, ebenso wie einige andere Dinge (z.B. 8 rote Münze/ 5 Jinjos pro Welt sammeln oder dass Bowser die Prinzessin entführt/ Gruntilda die Schwester).
Der Unterschied liegt aber darin, dass Mario 64 das Genre begründete, Banjo Kazooie es dafür perfektionierte. Banjo ist durch die Bank weg (noch) charmanter und knuffiger als der Klempner und die Welten fühlen sich mehr nach einer “echten” (Cartoon-)welt und weniger nach einer Aneinanderreihung von bloßen Plattformsprüngen an. Auch sind die Moves und Aufgaben bei Banjo um einiges abwechslungs- und umfangsreicher und die Geheimnisse und Geheimareale noch mysteriöser.
Hachja. Ich liebe Banjo so sehr <3
(Aber ohne Mario 64 hätte es das wohl nie gegeben)
Klasse Spiel, tolle Charaktere, aber Mario 64 war insgesamt irgendwie cooler, wenn man es denn unbedingt vergleichen muss. Am besten beide spielen.
Auch wenn für mich die Mario-Spiele nach wie vor das grossartigste sind, was uns die Videospielewelt jemals beschert hat – auf dem N64 hat für mich das tierische Duo die Nase vorne. Die grandiose Optik gepaart mit einem fantastischen Soundtrack mit interaktiven Musikstücken, den herrlich schrägen Charakteren, einer Menge Humor, dazu äusserst viel Abwechslung in Sachen Aufgaben und Levelsetting und als i-Tüpfelchen noch die Verwandlungsmöglichkeiten. Im Gegensatz zu Super Mario 64 wandert Banjo-Kazooie auch heute ab und zu noch in meinen Modulschacht.
Ja das Game macht richtig Laune. Auf meiner Top 5 der besten N64 Games.
Stimmt Leute.
BK fühlt sich tatsächlich Adventurelastiger an.
Das War noch ein Rare Game ?
Fand ich auch Bombe seiner Zeit obwohl ich lieber erwachsenere Games gehabt hätte zu der Zeit das War aber meinem alter geschuldet ?
Ideen Sound und Technik einfach rund EntwicklerKunst die heute noch zum philosophieren einlädt
VideospielHerz was willst du mehr ?
@ Kong: Ist doch nicht schlimm, du musst auch nicht verstehen, warum ich MARIO64 durch die Bank weg charmanter finde.
Ich finde auch, dass Mario und Banjo im Grunde eher schwer miteinander zu vergleichen sind. Banjo ist eher Adventure und Mario halt mehr Plattform. Einen klaren Favoriten habe ich bei beiden auch nicht wirklich.
Diddy kong racing ist für mich aber auch der King der n64 funracer. Außer im battlenode. Da ist Mario wiederum bei mir vorne.
Deutlich mehr Charme? Finde ich absolut nicht, sehe da den Klempner und seine Spielwiese nebst Bevölkerung klar im Vorteil.
Wodurch soll sich denn der Charme von Mario 64 gegenüber Banjo auszeichnen? Sind es die sterilen Dialoge, die ausser den Toads kaum vorhandenen NPCs? Oder sind es gar die schwach texturierten Levels und die sich häufiger wiederholende Musik? Keine Ahnung, wovon du redest.
Deutlich mehr Charme? Finde ich absolut nicht, sehe da den Klempner und seine Spielwiese nebst Bevölkerung klar im Vorteil.
Und Diddy Kong der Fun Racer König? Auch da sage ich, dass ich es anders sehe.
finde ich aber fast kein Element welches Mario “handwerklich” besser macht.
Eins der wesentlichsten aber doch, nämlich die Steuerung. Banjo steuert sich eine ganze Ecke schwammiger, wie übrigens DK64 auch. Da ist Mario 64 einfach punktgenauer und präziser. Auch sind die JumpnRun Herausforderungen besser. Banjo ist davor das bessere Adventure, wenn man so will, grafisch und musikalisch besser sowie mit deutlich mehr Charme und Witz gesegnet. Aber so oder so, beides tolle Spiele.
BK ist auch für mich ein geniales Spiel!
Mario 64 wir aber aus nostalgischen Gründen immer mehr Platz in meinem Herzen finden.
Aus objektiver Sicht, finde ich aber fast kein Element welches Mario “handwerklich” besser macht.
Nachdem Rare mit Diddy Kong Racing den Fun Racer Thron auf dem N64 erklommen hatte, haben sie den Jump’n Run Thron mit diesem Spiel nur knapp verfehlt.
Mario 64 war zwar noch einen Tick besser, trotzdem ist Banjo-Kazooie ein geniales Spiel gewesen.