Battle Worlds: Kronos – im Test (PS4)

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2013 war die große Zeit der Kickstarter-Kampagnen: Fast jedes gestartete Spiele-Projekt wurde erfolgreich finanziert – darunter Battle Worlds: Kronos, ein rundenbasiertes Strategiespiel im Stil der Klassiker Nectaris und Battle Isle. Das heißt auch: Abgesehen von ein wenig Schmalspur-Sci-Fi sind Story und Dialoge hier kein Thema. Spieler, die sich zugunsten von Helden-Interaktion und einer spannenden Geschichte auf die Schlachtfelder wagen wollen, sind hier an falschen Adresse: Hier wird kaum geredet, nur wenig gelevelt und schon gar nicht verkuppelt. Ihr bewegt Eure austauschbaren Einheiten über Hexfelder und achtet peinlich genau auf die Positionierung Eurer Fahrzeuge: Wagt Ihr Euch mit einer schnellen Einheit zu weit nach vorne, wird der Feind in seiner Runde Eure vorwitzigen Truppen gnadenlos dezimieren – erwartet von der KI nur keine Gnade! Greift lieber zuerst mit schwerem Gefährt an, um die unvermeidlichen Konterattacken abzufangen, und gebt dem Gegner dann mit leichteren Einheiten den Rest. Nehmt Ihr den Feind in die Zange, indem Ihr mehrere benachbarte Felder besetzt, winkt ein Schadensbonus beim Angriff. Vorsichtiges Agieren ist dabei aber Pflicht: Zu Beginn einer Mission seht Ihr nur einen kleinen Teil der Karte und jedes Areal, das Eure Einheiten nicht direkt überblicken, ist mit dem klassischen ”Fog of War” vernebelt – gegnerische Aktionen entziehen sich dort Eurer Wahrnehmung. Erfolgreich agierende Einheiten freuen sich über bis zu zwei Beförderungen und Perks wie bessere Verteidigung, höhere Feuerkraft oder mehr Reichweite. Sie können auch in die Garage gestellt und in einer späteren Mission eingesetzt werden. Oder Ihr entscheidet Euch, eine Einheit nicht zu befördern, sondern zu heilen – da gilt es, den kurzfristigen und langfristigen Nutzen gegeneinander abzuwägen.

Thomas Nickel meint: Anstatt zu versuchen, es allen recht zu machen, liefert Battle Worlds, was sich eine ganz bestimmte Zielgruppe wünscht. Wer zu dieser gehört, wird auf der siebten Hexfeld-Wolke schweben. Die Steuerung wurde gut vom PC übertragen, wer allerdings rundenbasierte Strategie vor allem von Fire Emblem &amp Co. kennt, wird sich bereits in der ersten Mission eine blutige Nase holen. Zum einen wegen des hohen, aber fairen Schwierigkeitsgrads. Aber auch wegen der sehr umfangreichen Tutorials, die man nicht wegdrücken sollte. Einen Rüffel gibt es nur für die Streichung des Mehrspieler-Modus!

  • 13 Story-Missionen
  • gut 30 verschiedene Einheiten
  • Karten-Editor &amp Multiplayer vom PC fehlen

Freunde und Kenner klassischer Hexfeld-Strategie werden hier bestens versorgt, Neulinge beißen aber erst einmal auf Granit.

Singleplayer80
Multiplayer
Grafik
Sound