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| Spiel: | Marathon |
| Publisher: | Bungie |
| Developer: | Bungie |
| Genre: | Ego-Shooter |
| Getestet für: | PS5 |
| Erhältlich für: | PS5, XSX |
| USK: | 16 |
| Erschienen in: | 4 / 2026 |
Nach Sonys 3,6-Milliarden-US-Dollar-Kauf von Entwickler Bungie im Jahr 2022 soll der PvPvE-Extraction-Shooter Marathon abliefern und kein Concord-Desaster werden. Wie stehen die Chancen?
Auf dem retro-futuristischen Planeten Tau Ceti – dessen klarer Neonfarben-Metall-Look stark an Mirror’s Edge erinnert – zieht Ihr alleine oder im Team mit bis zu drei Spielern auf aktuell drei Karten los, um Euch innerhalb von einer halben Stunde wertvolle Beute zu schnappen und über spawnende Ausgänge zu entkommen. Jedoch kommen Euch etliche Roboter-Gegner in die Quere. So weit, so ARC Raiders.
In Marathon seid Ihr jedoch in der Ego-Perspektive unterwegs. Eure sieben Spielfiguren (Runner) besitzen Heldenfähigkeiten inklusive Passiv-Boni und die PvE-Roboter sind noch gnadenloser. Sie sind agil, aggressiv und können viel wegstecken. Im Gegensatz dazu fallen menschliche Spieler und auch Ihr schnell um. Da Munition und Heil- sowie Schildaufladungen eher rar sind und der erhaltene Loot von PvE-Robotern selten lohnt, versucht Ihr Konfrontationen zu vermeiden.
Das verhindert auch, dass Euch die anderen Spieler hören. Das Sounddesign liefert zwar viele Feinheiten, die Genauigkeit jeder kleinsten Bewegung und die damit einhergehende Anspannung von ARC Raiders oder Hunt: Showdown 1896 wird jedoch nicht erreicht. In einer Situation belebt uns ein Kamerad sogar unbemerkt direkt hinter einem Gegnerteam – sehr untypisch für das Genre. Auch ungewohnt ist, dass Ihr zu viel Zeit im Loot-Fenster verbringt. Ein grober Schnitzer seitens Bungie ist nämlich, dass ausrüstbare Implantate, die Euch Perks wie Heilung für Kameraden oder mehr Volt-Schaden verleihen, mit einem identischen Symbol dargestellt werden, sodass Ihr selbst als erfahrener Spieler immer erst die Toolbox lesen müsst.
Euer Ziel sollte es zu Anfang sein, möglichst viele Fraktions-Quests zu erledigen, die Ihr auf den Karten absolviert, indem Ihr Objekte findet, spezielle Terminals hackt oder besondere Gegner zerstört. Durch höhere Fraktionsränge schaltet Ihr Storyfetzen und vor allem Upgrade-Bäume frei. Die levelt Ihr mit erspieltem Cash und diversen Ressourcen, die Ihr aus den Levels mitbringt.
Beim exzellenten Waffengefühl und in puncto Technik liefert Bungie gewohnt hohe Kost ab. Die Bildrate lag stets – auch bei Karten mit Stürmen und Nebel – bei erfreulichen 60 Bildern pro Sekunde.









@Kratos Aus meiner eigenen Erfahrung heraus – auch wenn es bei mir nicht so extrem ausgeprägt ist:
Frühere Videospielspinnen oder ähnliche Alienkreaturen wie in Body Harvest oder später auch bei Earth Defense Force waren noch vergleichsweise abstrakt vom Aufbau und Bewegungen. Das Gehirn hat das da vermutlich noch leichter trennen/unterscheiden können. Für mich ist das erst circa seit der PS4-Generation spürbar, dass gewisse Spinnengegner diese Synapsen stärker triggern.
Bei Leuten, bei denen die Phobie stärker ausgeprägt ist, dürfte es aber vermutlich wirklich so gewesen sein, dass diese einfach bei Feinden wie der Resi-Spinne aufhören mussten, da diese für damalige Verhältnisse schon recht realistisch und bedrohlich war.
Arachnophobie Modus… Wie haben das früher eigentlich die Leute gehändelt als es sowas noch nicht gab? Haben die dann einfach aufgehört Resident Evil, Tomb Raider und Final Fantasy durch zuspielen sobald ein Spinnen Gegnertyp auf den Screen erschien?
Kleine Randnotiz, ich ginde so gar nicht dass der Marathon Look an Mirrors Edge erinnert. Die Stadt ist übertrieben clean und großteils weiß, dazu gibt es dann satte Primärfarben.
Ich hätte all die Jahre nach Reach gerne wieder eine richtige Single Player Kampagne von Bungie gehabt, und ich glaube viele Teile der Spielmechaniken hätten in dem Kontext auch gut funktioniert. Aber das soll wohl nicht mehr sein.
Die modernen Multiplayer gehen irgendwie komplett an mir vorbei und ich hab auch keinen Bock mehr, sowas jede Woche für ein paar Stunden zu spielen um mitzuhalten, sobald der große Ansturm an Spielern vorbei ist.
Also zum Thema Arachnophobie-Modus: Hab mir Cralon abseits der Story dahinter (und eben mal schnell den Arachno-Modus) nicht genau angeschaut, aber bei fast allen Spielen wirkt der Arachnophobie-Modus immer bissel albern, da eben fast immer die Beine entfernt werden (größer Ekelfaktor) und der Rest entweder weiter verniedlicht wird oder in ne komische Form umgemodelt wird, die nach cuten Blobs aussieht. Auch große Studios händeln das fast immer so. So anders als zum Beispiel bei Grounded ist das nicht. Call of Duty entfernt im Grunde auch nur die Beine, wodurch die Viehcher wie schwebende Larven aussehen, aber dank gutem Rest immer noch fies genug aussehen.
Hoffe da aber auch, dass die Studios in Zukunft nen anderen Weg finden, da ein Modell zu finden, dass sich als Ersatz für Spinnen eignet und nicht so aussieht, als wären die Modelle nicht richtig geladen worden.^^
Klingt ein bisschen so als wäre Bungie auf die Fresse geflogen auch hinsichtlich der ganzen Kohle für die Entwicklungszeit. Na immerhin sind sie nicht so sehr auf die Fresse geflogen wie die Macher von Cralon, entwickelt von 2 ehemaligen Piranha Bytes Mitarbeitern (Piranha Bytes ist bekannt für ihre Gothic RPGs). Das Spiel ist so schlecht das die Reviews schon wieder witzig sind. So gibt es z.B. einen Arachnophobie Modus bei dem dann keine Spinnenbeine bei Spinnen mehr zu sehen sind. Das ist lächerlich denn es sieht halt einfach doof aus wenn man Spinnenkörper umherfahren sieht. Deutlich klüger wäre es gewesen andere Monster statt den Spinnen einzufügen.
Eigentlich stehe auf diesen abgefahren Design von Marathon.
Doch wenn Bungie mir schwer macht, bin ich so gut wie raus.