Bionicle Heroes – im Klassik-Test (360)

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Meinung

Michael Herde meint: Von Charme und spielerischer Freiheit: Bei Lego Star Wars habe ich noch Bauklötze gestaunt und mich kaputt gelacht, das neue Werk aus dem Hause Traveller’s Tales aber langweilt mich sehr. An der effekt­gespickten Präsentation, die auf beiden Systemen nahezu ebenbürtig daherkommt, liegt das sicherlich ebenso wenig wie an den freispielbaren Boni. Vielmehr ist das Abenteuer der Plastikroboter völlig charmefrei und kaum witzig. Auch mangelt es schlichtweg an spielerischer Freiheit: Die automatische Zielfunktion und die fehlende Option, zwischen den Gegnern durchzuschalten, erstickt jegliche taktische Finesse im Keim. Stupides Ballern ist mir zu öde, vor allem, wenn ich einen Feind im Hintergrund anvisieren muss, während ein anderer vor meiner Nase zum Sprung ansetzt. Aufgrund der Kameraposition verliert Ihr besonders im 4:3-Bildformat schnell mal die Übersicht und als Folge Energie. Allzuschnell sterbt Ihr glücklicherweise nicht, denn zu viele Treffer rauben erstmal die angewählte Maske. Ihr müsst demnach bis zu sechs Leben aushauchen, ehe das Game Over droht. Wer ein Lego-Spiel sucht, greift besser zur Star Wars-Variante!

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