
Meinung
Ulrich Steppberger meint: Eine tolle Idee macht noch keinen Hit: Das neuartige Zeitelement von Blinx hält, was es verspricht. Dank dieser Innovation wird das Genre endlich mal um ein paar frische Rätsel erweitert – gerade die Aufnahme-Möglichkeit sorgt für clevere Kopfnüsse. Leider haben die Entwickler über diesen Geistesblitz hinaus wenig Geschick an den Tag gelegt. So sorgt nicht nur der nach einem Spieldrittel zu rapide steigende Schwierigkeitsgrad für Frust: Zwar sieht die niedliche Optik trotz lahmem Gegnerdesigns hübsch aus, dafür erzeugt die unsägliche Kamera ständig unübersichtliche Situationen und erfordert permanente Nachjustierung. Das Lauftempo von Blinx ist sehr gemächlich, was angesichts des knappen Zeitlimits (die Uhr hält nicht mal bei aktivierter Pause an!) doppelt nervt. Dazu gesellt sich die schwammige Schusskontrolle und ein Zufallselement, das schon mal zu Sackgassen führt: Wenn Ihr an bestimmten Stellen nicht die richtige Zeitkontrolle besitzt, geht eben nichts mehr. Schade drum, denn so vergibt Blinx die Chance, das Jump’n’Run-Genre aufzumischen: Außer Hardcore-Zockern wird der frustrierende Kater wohl leider wenig Freunde gewinnen.









Es ist aber auch wirklich nicht schlecht
Ist ja jetzt netterweise im Gamepass, falls mal jemand reinschauen möchte (und ggf. die Erinnerungen auffrischen mag)
Solche Spiele sind dir im Vgl. Gold wert, obwohl sie dich nur grafisch überzeugen können, was man von den Spielen auch sagen kann, die du damit kritisieren möchtest. 😀
Der wahren Maskottchen von Microsoft ist der Master Chief
Mir hat die Grafik damals sehr zugesagt
Das war’s aber auch ich wurde mit dem geplanten Maskottchen nicht warm.
Trotzdem waren selbst solche Spiele für mich im Vergleich zu heutigen Gold wert