Blue Reflection: Second Light – im Test (PS4)

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Das erste Blue Reflection entpuppte sich als große Überraschung von den Atelier-Machern. Noch erstaunlicher war, als Gust neben einem Mobile-Game und einem Anime auch eine Fortsetzung ankündigte. Alle ­Medien sind mit­einander verbunden und ergänzen sich gegenseitig, wenn man sich tiefer in die Welt der Magical Girls stürzen möchte: Heldin Ao findet sich in einer unbekannten Schule wieder, die mitten im Nirgendwo zu existieren scheint und nur einen Pfad in einen verwunschenen Wald bietet. Als wäre das nicht genug, leiden alle bis auf Ao selbst unter Amnesie! Die Mädchen sehen nur zwei Möglichkeiten: entweder in der Schule zu überleben oder sich durch den Wald voller Monster zu kämpfen, um so wieder ihre Erinnerungen zu bekommen.

Das Kampfsystem hat diesmal mit seinem Halb-Echtzeit-Runden-Prinzip eindeutig Züge von Atelier Ryza angenommen. Die Mädchen bauen langsam über die Runden ihre Combo-Anzeige auf, die ihnen hilft, die gegnerische Verteidigung zu durchbrechen oder sich in Magical Girls zu verwandeln, um den Dämonen mit viel mehr Wumms einzuheizen. Das ist solide und flott, allerdings schmälert die sehr erratische Kamera stark den Spielspaß. Auch ist der Stil etwas eigen: Ein konstanter Blaufilter und übersteuerte Weißtöne überlagern die ansonsten sehr nett anzusehende Grafik auf unangenehme und aufdringliche Weise.

Blue Reflection: Second Light ist ein Schritt nach vorne mit einer besser ausbalancierte Story, die nicht nur ins Finale geschoben wird. Jedes der Mädchen bekommt eine eigene Episode und bleibt auch danach relevant. Die Dungeons sind interessant ­designt, nur die Kamera frustriert im Kampf mit zu schnellen Wechseln und Rucklern.

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