Bustafellows – im Test (Switch)

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Seite 1

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Teuta Bridges ist eine erfolglose Reporterin im fiktiven New York, die seit Ewigkeiten einer Erfolgsstory nachjagt. Als der Anwalt, dem sie schon eine Weile für ein Interview nachstellt, vor ihren Augen umgebracht wird, hat sie keine andere Wahl, als ihre übernatürlichen Fähigkeiten zu nutzen: Die ­junge Frau kann für eine kurze Zeit in die Vergangenheit in den Körper eines anderen reisen, um die Zukunft zu ändern und in diesem Fall den Mord hoffentlich ungeschehen zu machen – nur kann sie nicht kontrollieren, wessen Körper sie übernimmt.

Bustafellows ist eine Noir-Otome-Novel: Also sind Romantik und eine Auswahl an attraktiven jungen Männern vorprogrammiert, sie liest sich eher wie ­Murder Mystery mit viel Action und Selbstjustiz. Und das Team ist bei Weitem keine Ansammlung von Heiligen: ein unehrlicher Anwalt, ein Schönheitschirurg, ein Kopfgeldjäger, ein Pathologe und ein Hacker – und die Reporterin mit übersinnlichen Fähigkeiten und explosiven Kochkünsten mittendrin. Die über 40 Stunden ­lange Story ist voll vertont, dazu gibt es für jeden Hauptcharakter einen Handlungsstrang, viele schlechte Enden und einige versteckte Routen.

Leider wird das eigentlich hochwertige Erlebnis von einigen Lokalisationsproblemen geplagt: Immer wieder gibt es Schreibfehler und während der animierten Szenen werden keine Untertitel abgespielt – wer davon also den Text verstehen will, muss nach der Szene im Log nachschauen. Und Schreibweisen von Namen ändern sich auch gelegentlich, da hatte die Qualitätssicherung wohl zu verträumt agiert – aber auch ohne Patch ist es kein Drama.

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