Class of Heroes 1&2: Complete Edition – im Test (Switch)

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Als die beiden Episoden von Class of Heroes vor mehr als zehn Jahren ausschließlich in Japan und den USA für PSP und PS3 erschienen, sorgten die beiden Dungeon Crawler nicht gerade für über­mäßige Begeisterung. Beide RPGs kommen storytechnisch mit ihrem Helden-Akademie-Setting eher rudimentär daher. Ihr bastelt Euch aus verschiedenen ­Klassen, Rassen und Anime-Porträts eine (hoffentlich) ausgewogene Truppe und macht dann zahllose zufällig generierte Dungeons aus der Ego-Perspektive unsicher. Gekämpft wird ebenfalls traditionell: Monster werden frontal gezeigt und rundenbasiert verdroschen. Dabei gilt genretypisch: Tanks und Angreifer kommen in die erste Reihe, Heiler und Magier in die zweite. Die Monster sind ­bissig, die Systeme komplex und die Progression dabei eher gemächlich. Beide Episoden von Class of Heroes sind eben Abenteuer zum Verbeißen, wenn man eine Schwäche für bunte Dungeon-Ausflüge hat.

Daran hat sich auch beim Sprung auf Switch und PS5 nichts geändert: Der erste Teil ist dabei der schwächere von beiden, hat aber eine Art-Galerie und einen Musikplayer; der zweite wartet mit etwas mehr Plot, Spielwitz und Feinschliff auf. Die Anpassung an die Hardware von heute ist ganz ordentlich gelungen, aber natürlich muss konstatiert werden, dass Class of Heroes schon beim ersten Erscheinen keine ­inszenatorischen Bäume ausriss. Die Schwierigkeit ist derweil recht happig, die Sterblichkeit der Helden trägt zudem ihren Teil dazu bei. Und wer nicht gleich bei beiden Episoden zuschlagen möchte, kann sie übrigens auch einzeln erwerben.

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