Colossal Cave – im Test (PS5)

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Adventure-Altmeister treffen aufeinander. 1975 programmiert Will Crowther Adventure für den DEC-PCP-10 Computer – dort kann der Spieler eine textbasierte Version eines Höhlensystems in Kentucky erforschen. 1977 wird das Spiel von Don Woods massiv erweitert und ist seitdem als ­Colossal Cave ­Adventure bekannt. Und dieses Spiel gab schließlich Ken und Roberta ­Williams 1979 den Anstoß zur Gründung des US-Kult-Entwicklers Sierra On-Line. Nach langjähriger Branchenabstinenz hat das Paar während der Covid-­Jahre angefangen, seine Inspira­tion aus den 1970ern in 3D und mit Fokus auf VR zu rekonstruieren. Aus dem Hobby-Projekt wurde schließlich die erste Veröffentlichung unter der neuen Firma Cygnus Entertainment und ist nun auch auf Konsolen erhältlich. Für die PS5-Fassung wurde prompt die Unterstützung von PS VR2 angekündigt, die im Lauf des Jahres implementiert werden soll.

Aus der Ego-Perspektive erkundet Ihr ein ausgedehntes Höhlensystem voller Schätze und Überraschungen. Ziel ist es, all die versteckten Kostbarkeiten zu finden und so die maximal mögliche Punktzahl von 350 zu erreichen. Dazu erforscht Ihr die Umgebung, hebt Gegenstände auf und versucht mit deren Hilfe, die zahlreichen Rätsel zu lösen – die kommen mal logisch daher, mal… nun… so, wie man es eben von einem über 40 Jahre alten Textadventure erwarten würde. Die Steuerung ist dabei recht simpel: Ihr könnt schauen, interagieren und habt ein Inventar. Die Struktur des Spiels und des Höhlensystems entspricht dem Original und auch die immer noch charmanten Texte dieser Version sind in der neuen Fassung enthalten – nur werden sie hier von einem Erzähler vorgelesen.

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