Contra: Rogue Corps – im Test (PS4)

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Fans der Contra-Reihe, dürften erst einmal ordentlich schlucken. Und dann noch einmal. Denn mit dem klassischen Spielprinzip des anspruchsvollen Hüpfens und Ballerns, des Auswendiglernens und des häufigen Sterbens hat der jüngste Serienspross nur sehr wenig gemein.

Vielmehr präsentiert sich Rogue Corps als Dungeon Crawler mit etlichen Wertetabellen und Anpassungsoptionen, wie man es eher in Diablo und Konsorten erwarten würde. Die oft isometrische Perspektive unterstreicht diesen Eindruck, obwohl die Ansicht zumindest im Einzelspieler-Modus immer wieder variiert. Es gibt vier spielbare Charaktere mit individuellen Besonderheiten wie einem temporären Special Move, der sich anschließend erst abkühlen muss. Das ist ohnehin neu: Auch Primär- und Sekundärwaffe Eures Kämpfers überhitzen bei Dauer­gebrauch und blockieren dann für ein paar Sekunden. Teil der ­Taktik im Verlauf der 15 bis 30-minütigen Missionen ist dann auch das Management Eurer beiden Waffen, des Special Moves sowie der neuen Dodge-Funktion, die ebenfalls Schaden ­verursacht und unbegrenzt zur Verfügung steht. Die zusammengewürfelt wirkenden Missio­nen sind meist darauf ausgelegt, dass Euch von allen Seiten verschiedene Gegnertypen attackieren und Ihr während des Ausweichens in alle Richtungen feuert – das Prinzip ist aus unzähligen Twinstick-Shootern bekannt. Habt Ihr genügend solcher Areale gemeis­tert, erwarten Euch besonders zähe Zwischen- und ­Endbosse. Nach dem Abschlussranking geht es zurück in die heimische Basis, wo Ihr mit verdienten Moneten und gesammelten Waffenteilen Eure Ausrüstung und den kybernetischen Körper modifiziert, um zahlreiche Statuswerte zu optimieren und Eurem Spielstil anzupassen. Auch lassen sich eigene Waffenelemente entwickeln, die dafür nötige Währung verdient Ihr in den Online-Modi.

Neben den Storymissionen der Solo-Kampagne enthält Contra: Rogue Corps einen Couch-Koop-Modus für vier Spieler. Der kommt ohne Splitscreen aus, passt die Kameraperspektive entsprechend an und speichert lediglich den Fortschritt des Host-Spielers, dem alle anderen beitreten. Stirbt ein Teilnehmer, dürfen ihn die anderen retten, was insbesondere in den exklusiven Erkundungsmis­sionen sinnvoll ist, da Ihr hier viel Beute sammeln könnt, wenn Ihr deren Ende erreicht. Alternativ spielt Ihr online, tretet zu acht in öffentlichen wie privaten PvP-Ranglisten-Matches an oder versucht Euch am bewusst unbalancierten ”Gemetzel”-Modus voller Fallen und aufgelevelter Waffen. Switch-Spieler vernetzen vier Handhelds im Adhoc-Modus.

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Sonicfreak
19. Oktober 2019 14:58

Trotzdem sieht die Switch Version mies aus. Hatte die Demo gespielt, sah aus wie 480p im Handheld und 720p im TV Mode. Die Texturen sind teils noch übler, alles sah unscharf aus und tierisch Kanten Flimmern.
Ich hab es mir lieber auf One X geholt

Lincoln_Hawk
19. Oktober 2019 11:10

Hat das auf der PS4 online Zwang?

Anonymous
Anonymous
19. Oktober 2019 3:48


Dann kann ich ja beruhigt auf der Switch weiterspielen! ?

Lando
19. Oktober 2019 3:27

@zack1978 Das Spiel sieht auch auf einer PS4 Pro kacke aus, Zack. Da verpasst du wirklich nicht viel. 😀 Aber Spaß macht’s!

Zerodjin
18. Oktober 2019 23:47

Gestern “Valfaris” bei Signature-Edition-Games entdeckt, vorbestellt und von der Retail-Wunschliste streichen können…

“Rogue Corps” wäre ohne das “Contra” im Titel sicher wesentlich freundlicher aufgenommen worden… Wie stressig (falls überhaupt) sind denn Missionszeitlimit und Waffenmanagement?

greenwade
18. Oktober 2019 18:36

Achtung bei Valfaris! zumindesten die xbone version hat onlinezwang.

Sonicfreak
18. Oktober 2019 16:24


Tja, wie du siehst, wollen ein paar Leute das Spiel aber doch. Also ist die Aussage schon mal Quatsch ?

Daddler
18. Oktober 2019 16:07

Gern. Du wirst den Kauf nicht bereuen. Nach kurzer Eingewöhnung flutscht die Steuerung und Du wirst viel Spaß haben!

Cato
18. Oktober 2019 15:25


Sieht schon nach Spaß aus, werde mir das mal gönnen. Danke für den Tipp!

Daddler
18. Oktober 2019 14:53

@ ghostdog – der war richtig richtig gut… Hätte ich ihm mal geben sollen! 🙂
@ cato – Habe das Game bisher 1mal durchgespielt und es hat richtig Laune gemacht. Werde es beizeiten mir ein zweites Mal vorknöpfen. Ist von der Art her sehr ähnlich dem “Vorgänger” Slain back from hell, nur das es dieses Mal eben neben der Nahkampfwaffe (diverse Schwerter) eben auch Pistolen und Gewehre gibt. Kann es nur empfehlen, viele herausfordernde Bosse, Optik abwechslungsreich, Soundtrack m.M.n. genial und treibend und das Game an sich ist schon ein wenig fordernd, so in Richtung Contra Hard Corps, wenn Dir das was sagt. Ich habe es nicht bereut es zu kaufen, ob eine physische Variante erscheint, was ich leider nicht.
Wenn Dir Spoiler egal sind und Du ein wenig mir über den Spielablauf sehen willst, es gibt ein sehr feines Video, wenn Du “Valfaris Speedrun” eingibst.

ghostdog83
18. Oktober 2019 14:30

Ein schreckliches Spiel, ein Kumpel wollte ja nicht hören und hat es sich gekauft. Mit Contra hat es nichts zu tun, da es den Namen trägt, muss es sich mit anderen vergleichen lassen und hier stinkt es total ab!

Der Kumpel hätte wohl auch mehr Contra von dir erwarten können. 😀

Cato
18. Oktober 2019 13:31


Valfaris hatte ich gar nicht auf dem Schirm. Sieht interessant aus, wenn auch der Grafikstil ein wenig inkonsistent erscheint, nicht durchgehend handgezeichnet, sondern low-res-polygonal. Bisschen wie DS-Grafik. Hast Du das schon gespielt?

Daddler
18. Oktober 2019 11:36

Anfang November kommt Valfaris auf PS4 und Xbox One, auf Switch gibt es das Game schon. Das sieht deutlich mehr nach einem Contra Style Game aus. Hat zudem einen klasse Soundtrack und coole Bosse.

donkiekung
18. Oktober 2019 11:23

Alter echt jetzt: Das ist kein Contra und das will niemand. Schämt euch Konami.

Sonicfreak
17. Oktober 2019 18:47

Ich bin ehrlich gesagt sehr positiv über den Test überrascht. Ich finde, der Test beurteilt das Spiel sehr fair und unvoreingenommen. Und ich würde sagen, das Fazit haut gut hin.
Ich bin mittlerweile in Chapter 3,aber hier wird es auch immer schwerer. Ich hatte zwischendurch schon überlegt, mich von dem Spiel zu trennen, aber irgendwie kann ich nicht. Dazu mag ich es zu sehr.
Es hat definitiv seine Schwächen, aber dennoch hat es irgendwie was.

Daddler
17. Oktober 2019 16:45

Ein schreckliches Spiel, ein Kumpel wollte ja nicht hören und hat es sich gekauft. Mit Contra hat es nichts zu tun, da es den Namen trägt, muss es sich mit anderen vergleichen lassen und hier stinkt es total ab! Wer hat sowas durch die Qualitätskontrolle gejagt? Perspektive, Söldner Design, Grafik (wir haben nicht mehr das Jahr 2000!), nervige Musik und ein Spieldesign aus der Hölle. Ich finde, es ist noch viel zu gut weggekommen und Spaß gemacht, hat es nicht im Ansatz!

Anonymous
Anonymous
17. Oktober 2019 15:38

Am TV sieht die Switch-Fassung potthässlich aus, im Handheldmode ist es etwas besser.
Trotzdem macht mir das Game auch ne Menge Spaß.
Es hat Charakter, oder wie man das so schön sagt.

MontyRunner
17. Oktober 2019 15:29

Klingt fast schon nach nem Trash Hit.

Nipponichi
17. Oktober 2019 15:04

Mir egal wie die Bewertungen ausfallen. Ich finde das Spiel ehrlich gesagt ziemlich spaßig. Klar, mit einem klassischen Probotector/Contra hat das nicht mehr viel gemeinsam, aber es hat dennoch irgendwie was.

out
out
17. Oktober 2019 14:32

64%? Hätte nicht mal die Hälfte erwartet. Das heißt ja ein Spiel das 80% bekommt, ist nur 16% besser.

Zerodjin
17. Oktober 2019 14:19

Hab´ ne Schwäche für isometrische Action (zur Zeit “Redeemer”) und wahrscheinlich auch für “Rogue Corps”…