Cozy Grove – im Test (PS4)

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Das Inselleben von Animal Crossing: New Horizons ist Euch zu stressig? Dann tretet doch den Geistfindern bei und reist auf das Cozy Grove-Eiland, um kennenzulernen, was Entschleunigung bedeutet – denn hier geht alles noch ein ganzes Stück ruhiger und vor allem langsamer vonstatten.

Wobei das nicht böse gemeint ist: Cozy Grove ist im Kern eine Lebenssimulation nach Art des unverkennbaren Vorbilds, in ­Szene gesetzt mittels einer ungemein detailverliebt und charmant gezeichneten 2D-Optik, die etwas wie ein freundliches und warmes Don’t Starve aussieht. Ein sympathischer wie simpler Kniff hat dabei viel Wirkung: Besucht Ihr Bereiche, in denen gerade nichts los ist, bleibt das Bild eine schwarz-weiße Linienzeichnung – habt Ihr Leben reingebracht, wird es mit Farbe und einhergehender Stimmung erfüllt. Das geschieht stets im Rahmen der Story, die hier eine größere, wenn auch indirekte Rolle spielt: Euer Hauptanliegen ist es, die verblichenen ­Bärenseelen der Insel aufzuspüren und ihre individuellen Geschichten aufzudecken, was häppchenweise durch die Erfüllung kleiner Aufgaben geschieht und sich (sehr) lange hinziehen wird.

Cozy Grove ist konsequent auf kurze tägliche Stippvisiten Eurerseits ausgelegt: Zwar könnt und müsst Ihr neben den Pflichten auch allerlei andere genretypische Dinge angehen (Rohstoffe abbauen, Tiere pflegen, allerlei Sachen aufklauben und verkaufen). Aber das ist in der Regel nach kurzer Zeit erledigt, während bei manchen Missionen wiederum Tage und sogar Wochen vergehen können, bis sie lösbar werden – auf dieses Kleine-Dosis-Konzept muss man sich einlassen wollen. Die Insel zu erkunden macht aber einfach Freude, zumal sich doch stets etwas (langsam) weiter­entwickelt und die Grafik, die allerdings bislang leider ruckelt, zum Verlieben hübsch ist.

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