Croc: Legend of the Gobbos – im Klassik-Test (PS)

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Crocs Fähigkeiten werden im Lauf seines Abenteuers hart auf die Probe gestellt: Ihr balanciert auf Baumstämmen über brodelnde Lavabäche, vermöbelt garstige Käfer und hüpft auf bröcklige, rotierende und bewegliche Plattformen. Dabei machen Euch spiegelglatte Eis­flächen zu schaffen, auf der Schneeinsel bleibt Ihr immer im respektvollen Abstand zum Abgrund. Ähnlich Marios Boden­röhren läßt sich Croc in steinerne Brun­nen fallen, auf deren Grund meist Kisten lagern, aber auch angriffslustiges Klein­getier sein Unwesen treibt. Allerlei sonderbare Gegen­stände stellen Euch in dem Abenteuer vor Rätsel: Auf hoch gelegene Absätze hüpft ihr mittels eines rosa Wackel­puddings, der Euch als schwabbliges Trampolin dient. Mit steuerbaren Platt­formen düst Ihr über Abgründe und zu entlegenen Felsvorsprüngen, auf denen Ihr Schlüs­sel und Schalter findet, die Tore öffnen, Aufzüge aktivieren und Felsen sichtbar machen.

An manchen Stellen müßt Ihr flott reagieren: Einige Schalter bleiben nur für wenige Sekunden aktiviert und kehren dann in ihre Ausgangsstellung zurück. Einige Schlüssel passen auch in die Schlösser der versteckten Metall­käfige, in denen die armen Gobbos ­vegetieren. Gobbos findet Ihr zudem in Kisten, die mit einem Frage­zeichen gekennzeichnet sind. Diese enthalten auch Schätze, die Euch auf der weiteren Reise nützlich sind: Herzen schenken Euch ein Extraleben; falls Ihr einen Hieb einsteckt, retten Euch Dia­manten vor dem Tod. Für kurze Zeit habt Ihr dann die Gele­gen­heit, die verlorenen Kristalle einzusammeln, bevor sie für immer in die Schatz­kam­mern der Dantinis wandern.

An besonders gut versteckten Plätzen findet Ihr in jedem Level obendrein fünf bunte Edelsteine, die als kompletter Satz eine Bonustür am Level­ausgang ­öffnen. In dem Raum dahinter erwarten Euch Glücksspiele, Gobbo-Käfige und Diamanten­schätze, die Ihr Euch oftmals hart erhüpfen müßt. Natürlich ­liegen diese Kostbarkeiten nicht unbewacht in der Botanik: Mürrisches Unge­ziefer wie Käfer, Bienen und Erdwürmer trachten Euch im Wald nach dem Leben, in dunklen Höhlen erwarten Euch bissige Ratten und flatternde Fledermäuse.

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Saldek
21. Februar 2019 19:13

Ich habe es auf Saturn gespielt, es war ein sehr gutes Spiel und der Held total knuffig. Einen guten Nachfolger heute würde ich mir holen.

Rudi Ratlos
20. Februar 2019 14:50

Damals für den PC gespielt – hatte nur das Problem, dass mit der alten Billo-3D-Graka dauernd Bildfehler verursacht wurden 😀