Croc: Legend of the Gobbos – im Klassik-Test (PS)

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Als das putzige Krokodil-Baby Croc an der Küste von Gobboland angespült wird, ahnen die kuscheligen Bewohner noch nicht, daß dieser Knirps ihr Retter sein würde. König Rufus der Intolerante nimmt den grünen Hosenmatz in seine Obhut und bringt ihm in jahrelangem Training das beschränkte Wissen der Gobbo-Rasse bei. Croc wächst zu einem stattlichen Krokodil-Jüng­ling heran und futtert die Nahrungsvorräte der armen Gobbos restlos weg. Doch die Freigebigkeit der Gobbos zahlt sich aus, denn neben dem fröhlichen Gobbo­reich leben die düsteren Dantinis, die unter ihrem Führer Baron Dante die Gobbos urplötzlich überfallen. Croc kann fliehen, doch seine Gobbo-Gefähr­ten ereilt ein trauriges Schicksal: In Kisten und Käfige gepfercht, warten sie in dunklen Kerkern und feuchten Höhlen auf ihre Rettung. König Rufus muß gar als Haustier von Dante herhalten. Ihr seid seine letzte Hoffnung.

Das Reich der Gobbos besteht aus Eis-, Lava- und Wüsteninseln, die Ihr der Reihe nach durchstöbert. Auf jeder Insel erforscht Ihr acht Wälder, Höhlen und Strände. Dabei blickt Ihr Croc immer über die Schulter, nur bei riskanten Sprüngen hebt Ihr per Zeige­fin­ger­taste die imaginäre Kamera in zwei Stufen und könnt so besser über eine Kante nach unten sehen. Da Ihr Euch in der 3D-Welt frei in alle Rich­tungen bewegt, ist die Steuerung gewöhnungsbedürftig: Mit den Steuerkreuz dreht Ihr Euch im Kreis und marschiert vor- oder rückwärts, mit den oberen Zeigefing­er­tasten macht Croc kleine Schritte zur Seite. Bemerkt Ihr einen Dantini hinter Euch, vollzieht Ihr mit dem Kreis-Button eine flinke 180°-Drehung. Kommen Euch die Bösewichte entgegen, klatscht Ihr ihnen einfach Euren Krokodil-Schwanz ins Gesicht.

Natürlich könnt Ihr mit einem herzhaften Sprung auch Felsen und Plattformen erklimmen; erreicht Ihr nicht ganz die Kante, hält sich Croc wie sein N64-Kollege Super Mario mit beiden Armen fest. Auch die Po-Attacke beherrscht der grüne Hüpfer meisterlich: Drückt Ihr in der Luft erneut die Sprung­taste, zermalmt Croc mit seinem Hin­tern Kisten, Holzbretter und Gegner. Ent­deckt Ihr in einem der Levels ein Gitter, nützt Ihr es als Brücke oder Kletter­gestänge. Als Krokodil fühlt sich Euer Schützling auch im Wasser wohl: Im Gegen­satz zu Mario kämpft er nicht mit begrenzter Luftreserve, scheut aber ebenso eisige Polarseen.

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Saldek
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Maniac (Mark III)
Saldek

Ich habe es auf Saturn gespielt, es war ein sehr gutes Spiel und der Held total knuffig. Einen guten Nachfolger heute würde ich mir holen.

Rudi Ratlos
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Rudi Ratlos

Damals für den PC gespielt – hatte nur das Problem, dass mit der alten Billo-3D-Graka dauernd Bildfehler verursacht wurden 😀