
Meinung
Michael Herde meint: Buddhismus, Geister und Gebirge – das Thema ist unverbraucht und birgt Potenzial. Dennoch scheitert der ambitionierte Titel an grundlegenden Schwächen im Spieldesign: Cursed Mountain ist allenfalls unheimlich, aber nicht gruselig und zudem tendenziell langweilig. Die Kämpfe laufen im Grunde stets gleich ab und sorgen für Frust: Während ich mich beim ersten Endboss mit meinem üppigen Vorrat an Räucherstäbchen heile, greift er an und tötet mich. Möchte ich Dokumente lesen, muss ich umständlich im Menü danach suchen, anstatt gleich beim Aufheben loszublättern. Überhaupt wirft das Spiel mit Fachbegriffen nur so um sich, Erklärungen erfolgen spät bis gar nicht. Dadurch verliert die Story viel von ihrem Reiz, zumal mir zu wenig mit der Ungewissheit zwischen Höhenkoller und tatsächlichem Spuk gespielt wird.










