
Meinung & Wertung
Ulrich Steppberger meint: Man nehme Syphon Filter, füge großzügig Pixelbusen à la Tomb Raider hinzu und garniere das Ganze mit einem Schuss Metal Gear Solid: Heraus kommt Danger Girl. Originelle Einfälle sind also rar, aber was soll’s: Besser gut kopiert als schlecht neu erfunden. Stimmung und Stil des Comics wurden ordentlich auf die Playstation übertragen. Fans der Vorlage erfreuen sich neben den wohlproportionierten Hauptfiguren (besonders in den FMVs) auch an gelungenen Auftritten der Nebenfiguren. Die zwölf Level gefallen – nicht zuletzt dank der unterschiedlichen Talente des Damen-Trios – durch abwechslungsreiche Gestaltung. Danger Girl hätte also eigentlich alles, was einen Hit ausmacht, wäre da nicht die durchwachsene technische Ausführung: Die Grafik ist unspektakulär und grob ausgefallen, zudem lässt die Bildrate gelegentlich zu wünschen übrig. Die träge Lauf- und Drehgeschwindigkeit der Mädels bedarf ebenso einiger Gewöhnung wie das nervige Wackeln des Zielkreuzes beim Anvisieren und das unfaire Speichersystem. Dennoch ist Danger Girl ein gelungenes Abenteuer, das sich auch Fans von Gabe Logan und Solid Snake ansehen sollten.
Spielerisch gelungene Adaption der Comic-Vorlage, die unter mäßiger Technik leidet.
| Singleplayer | ![]() | 74 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |









