Darkwatch – im Klassik-Test (PS2 / Xbox)

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Meinung

Janina Wintermayr meint: Horror und Western – zwei Genres, die augenscheinlich so gar nicht ­zueinander passen, bilden bei Darkwatch eine erstaunlich homogene Einheit. Wenn Digi-Cowboy Jericho Cross die Erlöser-Pistole schwingt und seinen Blutdurst an seinen Feinden stillt, kommen Fans kerniger Wildwest-Action und stimmungsvollem Horror-Ambiente auf ihre Kosten. Maßgeschneidert ist die Prärie-Knallerei aber auf Freunde geradliniger Ego-Kost. Darkwatch verzichtet komplett auf störenden Adventure-Ballast, der vom eigentlichen Spielziel ablenken könnte: Ballern, bis der Revolver qualmt und die Untoten um Gnade winseln. Daran ist im ­Grunde genommen nichts auszusetzen, zumal Reit- und Fahrmissionen für die Prise Abwechslung sorgen. Mit fünf Stunden Nettospielzeit kratzt die Pistolen-Action jedoch nur ansatzweise am vorhandenen Potenzial. Hinzu kommt eine recht ­begrenzte Gegnerauswahl: Immer auf die gleichen vermoderten Gegner zu ballern, langweilt mit der Zeit selbst den genügsamsten Cowboy. Technische Macken wie eine ungenaue Steuerung ­vermasseln Darkwatch zusätzlich den Sprung in höhere Wertungsgefilde.

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17. Mai 2023 11:11

Hab hier auch noch die Xbox Version. Ich mag das Spiel und vor allem das Setting auch sehr gerne.

Zerodjin
17. Mai 2023 11:03

Feiner Shooter, angenehm straight-forward, hab´s hier für PS2 und Xbox, einmal wegen der Kampagne im Offline-Coop und auf der Box wegen gefühlt besserer Steuerung/S-Controller.