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| Spiel: | Dead or Alive: Paradise |
| Publisher: | Koei-Tecmo |
| Developer: | Project Venus |
| Genre: | Sport |
| Getestet für: | PSP |
| Erhältlich für: | PSP |
| USK: | 12 |
| Erschienen in: | 6 / 2010 |
Dumm gelaufen: Dead or Alive: Paradise beschert uns keinen Handheldabstecher der flotten Beat’em-Up-Serie, sondern eine Umsetzung des Xbox-360-Titels Xtreme 2 (Test in MAN!AC 02/07). Statt mit Kampfkunst aufeinander einzuprügeln, drescht Ihr also Volleybälle am Strand übers Netz und kugelt Euch lasziv im Sand. Wieso PSP-Voyeure drei Jahre darauf warten mussten, bleibt offen, denn die Neuerungen lassen sich schnell zusammenfassen: Zur Doppel-D-Riege gesellt sich die rothaarige Casino-Dame Rio und beim Kissenhüpfen am Pool werden alle vier Knöpfe abgefragt – im Gegenzug fehlen Jetski-Rennen und die Wasserrutsche. Den traurigen Rest der Betätigungen müsst Ihr Euch wie das Mädel Rio erst durch das Erfüllen ebenso nebulöser wie langwieriger Freischaltbedingungen erarbeiten.
Wie erwartet, dreht sich Paradise aber ohnehin mehr um das Begaffen draller Frauenkörper, die mit maßlos übertriebener Brustphysik und vor den auffällig grobpixeligen Hintergründen häufig unfreiwillig bizarr wirken. Sammlernaturen versuchen trotzdem, möglichst viele Bikinis und ’Venus Clip’-Animationen freizuschalten sowie Beziehungen zu den anderen Mädels zu knüpfen. Doch die vagen Hinweise auf Vorlieben und Abneigungen potenzieller Gespielinnen sind so nutzlos wie beim Vorgänger.


























