Death Stranding: Director’s Cut – im Test (PS5)

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Als Death Stranding im November 2019 für PS4 erschien, ahnte noch niemand, als wie prophetisch sich Hideo Kojimas neues Werk erweisen würde: In einer postapokalyptischen Welt meiden die Überlebenden menschlichen Kontakt und bunkern sich ein, während unser Spediteur Sam einsam von Lieferstation zu Lieferstation wandert und Pakete austrägt. Nach draußen geht in dieser isländisch anmutenden Welt freiwillig niemand mehr. Zerstörerischer Regen, tödliche Spukphänomene, marodierende Banden und die allgegenwärtige Angst, dass ein einziger Toter die Welt zerstören könnte. Und so ist Death Stranding in erster Linie ein meditatives Abenteuer, bei dem es hauptsächlich darum geht, vollbepackt mit Ware beim Wandern durch unwegsames Gelände nicht umzufallen, Dieben und anderem Unheil zu entkommen und die Pakete unbeschadet zum Ziel zu bringen. Zu einem besonderen Erlebnis wird ­Death Stranding durch vielfältige indirekte Interaktionsmöglichkeiten mit anderen Spielern: Ihr baut per Crowdfunding Brücken, Straßen, Ladestationen für Fahrzeugbatterien und vieles mehr. Gebt Aufträge für andere Spieler frei, spendet, stellt Schilder auf und vergebt fleißig Likes, wenn Ihr im hintersten Winkel der Welt beim Klettern die nützliche Leiter eines anderen Spielers benutzt. Diesen selbst begegnet Ihr allerdings nicht.

Death Stranding war schon auf PS4 ein Hingucker, die PS5-­Version legt nach: Der Performance-Modus peilt bei hoch­skalierter 4K-Auflösung 60 Bilder pro Sekunde an, alternativ wählt Ihr native 4K mit reduzierter Bildrate. Neben einem Widescreen-Modus im 21:9-Format wird 3D-Audio ebenso unterstützt wie die ­Trigger des DualSense-Controllers. Auch inhaltlich bietet der Director’s Cut einige Neuerungen, die Ihr jedoch erst im Laufe des Spiels freischaltet – der Import des PS4-Spielstandes klappt aber problemlos. Neben einem neuen Story-Kapitel mit Metal Gear Solid-Flair probiert Ihr neue Ausrüstung und Waffen wie den Maser, der Banditen mit Strom betäubt.

Mit dem Lieferkatapult schleudert Ihr Ware über große Distanzen und bremst den Sturz per Fallschirm. Der Buddy Bot trägt Eure Pakete, im Autopilot-Modus spielt sich Death Stranding beinahe von selbst. Neue Schub­düsen für den Rucksack dienen als Stabilisator beim Klettern und bremsen den Fall bei Sprüngen in die Tiefe. Mit Fahrzeugen nutzt Ihr nun Rampen, um etwa mit dem Motorrad Abgründe zu überwinden. In Sams Zimmer dürft Ihr nun Bosskämpfe wiederholen, auf dem Schießstand testet Ihr sämtliche Waffen und im neuen Rennmodus ”Fragile Circuit” fahrt Ihr Zeitrennen gegen Hologramme anderer Spieler.

Für 59,99 Euro bekommt Ihr mit der ”Digital Deluxe ­Edition” neue Farben für Anzug und Krafthandschuh, zusätzliche BB-Kapsel-Optionen und Rucksackflicken, ein Avatar-Set sowie ein digitales Mini-Artbook und eine Soundtrack-App.

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The-Boy-Who-Lived
I, MANIAC
Profi (Level 2)
The-Boy-Who-Lived

An der Hauptgeschichte wurde nicht viel gebastelt, lediglich (wie Michael HerdeMichael Herde schrieb) erweitert um eine Mission und ein Haufen Schnick-Schnack mit (meines Erachtens) unnötigen Bequemlichkeiten.
Die einzige Neuerung, die ich sinnvoll finde, ist das Wiederholen der Bosskämpfe sowie das Üben in Test-Arealen. Den Circuit-Modus finde ich obsolet. Das hat es jetzt rein gar nicht gebraucht und macht das Spiel weder interessanter noch witziger (falls das überhaupt wünschenswert ist).
Zwar viel Kritik, aber ich liebe das Spiel und empfinde es als ein durchdachtes und verkopftes Meisterwerk. Der Director’s Cut bringt für mich nichts bis wenig ansprechendes.

Geholt habe ich ihn nur der Disc wegen und weil eben PS5.

Nipponichi
I, MANIAC
Maniac (Mark II)
Nipponichi

Ah, gibt es das dort auch. Ok. Naja, mal schauen, wenn die Disc-Version mal für 20 Euro zu haben ist, überlege ich nochmal. Denn lieber ist es mir schon, wenn ich alles auf einem Datenträger habe, anstatt nur als Download. Ist bei diesem Director’s Cut nicht auch noch einiges mehr an Geschichte dabei? Das wäre dann ja immerhin auch auf Disc.

MadMacs
I, MANIAC
Maniac
MadMacs

NipponichiNipponichi
Wenn du die PS4 Version besitzt, musst du nur 10€ Aufpreis für das PS5 Upgrade zahlen.

Nipponichi
I, MANIAC
Maniac (Mark II)
Nipponichi

Mir hatte es auf der PS4 verdammt gut gefallen. Ich mochte diesen größtenteils ruhigen Fluß des Spiels, die Geschichte, die Musik. Es machte schon viel richtig. Ich würde mir sogar glatt noch einmal die PS5-Version zulegen. Diese muß aber erst bei knapp 20 bis 30 Euro liegen, denn ich hatte für die PS4-Version ja schon den Vollpreis bezahlt.

MadMacs
I, MANIAC
Maniac
MadMacs

Ich kämpfe mich durch den Einstieg durch und so recht zünden will es nach ein paar Stunden noch immer nicht.

schnitzel
I, MANIAC
Epic MAN!AC
schnitzel

Hab das Spiel damals in einer Aktion für (glaube ich) unter 20€ geordert. Seitdem liegt es bei mir unberührt rum. … Wieder ein Spiel, dem ich unbedingt eine Chance geben sollte – aber dann als Upgrade auf der PS5. 😉

Lincoln_Hawk
I, MANIAC
Gold MAN!AC
Lincoln_Hawk

Auf jeden Fall eines mit Abstand der besten Spiele dieser Generation ps4 für mich
Ich bin eh kojima Fan aber ich weiß auch warum.

Supermario6819
I, MANIAC
Maniac
Supermario6819

Mir hat das Spiel damals von Anfang an gefallen und ich fand den Spieleinstieg auch nicht zäh.Ich finde es toll durch die eindrucksvolle Landschaft zu wandern und die fantastische Musik tat ihr übriges das man völlig in dem Spiel versunken ist.Für mich hat hier alles gestimmt und es war für mich auch das Spiel des Jahres 2019.