
| Spiel: | Defiance |
| Publisher: | Trion Worlds |
| Developer: | Trion Worlds |
| Genre: | Action |
| Getestet für: | PS3 |
| Erhältlich für: | 360, PS3 |
| USK: | 18 |
| Erschienen in: | 5 / 2013 |
Zeitgleich zur SyFy-Serie kommt Defiance auf Konsole: In der MMO-Ballerei spielt Ihr die Geschehnisse rund ums endzeitliche San Francisco, welche mit der TV-Handlung verstrickt sind. Jede Folge enthält Hinweise auf sowie Elemente aus dem Spiel, umgekehrt daddelt Ihr inhaltlich verbandelte Episodenquests. Diese werden synchron zur Serie online aktiviert. Ansonsten haltet Ihr Euch an die Hauptquests, die Euch im Schlängelkurs durch die offene MMO-Oberwelt führen. Abseits der Handlung bieten Nebenquests, Herausforderungen, Buggy-Rennen, repetitive Szenen und kooperative Alienschlachten Spannung für hunderte Stunden!
Nach der Notlandung nahe San Francisco erkundet Ihr die Welt mit dem Quad: Ihr brettert durch Gebirge, Farmland, Ruinen und allerlei futuristische Botaniken, welche sich im Laufe des Terraformings entwickelt haben. Es gibt auch diverse Sehenswürdigkeiten wie die Golden Gate Bridge und das San-Quentin-Gefängnis zu bestaunen sowie Schnelltransportstationen zu entdecken. Hier sammeln sich die Spieler, weil im Umfeld Automaten (Ausrüstung und Fahrzeuge) installiert sind. Da wird experimentiert, gehandelt und geplaudert. Im Mittelpunkt stehen jedoch die vielen Waffen, mit denen Ihr den KI-gesteuerten Aliens, Soldaten und Endzeitgangs einheizt: Ähnlich zu Borderlands findet und kauft Ihr zahlreiche Varianten mit Elementschaden. Neben Feuerflinte, Biogewehr und Elektroschockpistole gibts auch ausgefallene Effekte. Ihr dürft z.B. die Lebensenergie der Gegner absorbieren oder ihnen Parasiten injizieren, die aus ihren Leichen krabbeln und weitere Feinde anknabbern. Obendrein hantiert Ihr mit vielerlei Spezialgeschossen und Feuermodi, darunter Haftgranatenwerfer mit Fernzünder und Schrotflinten mit Salvenfeuer. Des Weiteren lassen sich die Waffen mit bis zu vier Modifikationen erweitern: Wer im Optionsmenü die Schadensanzeige aktiviert, kann aus seinem Arsenal das Optimum herausholen je nach Gegnertyp unterscheidet sich die Effizienz. Obwohl sich mehrere hundert Spieler in der Sci-Fi-Welt tummeln, zieht Ihr meist alleine los und hofft auf zufällige Gesellschaft: Die Gruppenfunktion erlaubt zwar verbrüderte XP-Jagd, gemeinsame Quests klappen aber nur bei ähnlichem Spielstand: Wenn ein Spieler die Gruppenquest noch nicht aktiviert oder aber bereits gespielt hat, kann er nur mitlaufen und auf die erscheinenden Gegner ballern Questgegenstände und -szenen sowie Abschlussprämien erscheinen bei ihm nicht! Zudem ist im Gruppenmodus häufige Absprache per Headset erforderlich, weil Zielmarkierungen des Gruppenführers nicht auf die HUDs der Kollegen projiziert werden.
Die umfangreichen Haupt- und Episodenquests stimmen mit Handlungsclips auf bevorstehende Schlachten ein: Zusammen mit KI-Partnern gilt es meist, Stellungen zu erobern, Mechanismen zu aktivieren und Geiseln zu retten. Zunächst bleibt die Handlung dünn, später kommt etwas Dramatik ins Spiel. Dabei entdeckt Ihr acht Sololevels, die sich anschließend für kooperative Schnellspiele direkt anwählen lassen. Gegner verbessern sich mit dem Charakterlevel, die simplen Ballermänner weichen dann gepanzerten Kollegen mit Schild oder Schwachstellen in der Rüstung. Sobald das Handling flutscht, müsst Ihr taktisch spielen! Den entscheidenden Vorteil verschafft Euch eines von vier Haupttalenten: Ihr streift per Knopfdruck die Tarnkappe über, lenkt KI-Gegner mit einem Köder ab, verstärkt den Waffenschaden oder führt Dash-Attacken aus. Zudem optimiert Ihr den Charakter mit 9 von 80 Nebentalenten, die Statusboni und ausgefallene Effekte aktivieren z.B. das automatische Nachladen der Zweitwaffe und bessere Chancen auf Fundstücke. Neben den üblichen Kesselkämpfen gibt es auch Szenen, die sich mit Schleichen und Snipertaktik lösen lassen: Solange Ihr nur tödliche Treffer landet und dabei außer Hörweite bleibt, verweilt die KI im Patrouillenstatus.
Wer die Spielmechanik ausreizen will, muss hochleveln: Den Maximalwert von 5.000 sollte ein Spieler nach etwa zwei Jahren erreichen. XP und Ausrüstung sammelt Ihr in Archen-Fällen, bei denen Alienwracks auf die Erde stürzen. Dann strömen aus allen Winkeln der Defiance-Welt Spieler herbei, um innerhalb von 30 Minuten mehrere Absturzstellen zu säubern und die anschließende Bossschlacht zu gewinnen. Technisch bleibt die Action weitgehend ruckelfrei, weil ein Filtersystem die Online-Verbindungen reguliert: Schwächeln Bandbreite oder Server, werden die Anzahl der dargestellten Mitspieler und deren Handlungsdetails skaliert. Allerdings müsst Ihr Euch an Lags beim Menüaufruf und der Fortbewegung mit dem Fahrzeug gewöhnen: Braust Ihr mit dem Turbo durch die Landschaft, erscheinen Mitspieler und online eingespielte Szenen mit Verzögerung. So donnert man schon mal gegen Mauern, die erst Augenblicke später sichtbar werden. Die Welt wird nämlich laufend aktualisiert und mit wechselnden Ereignissen bedacht, die Bonusaufgaben bieten. Add-ons mit zusätzlichen Missionen sind ebenfalls geplant.
Oliver Ehrle meint: Die ersten Nächte war ich von Defiance grenzenlos begeistert: Mal gemeinsam ballern, mal Einzelabenteuer bestehen oder sich an zufälligen Herausforderungen versuchen spontane Abwechslung ist garantiert! Das umfangreiche Waffensystem infiziert ab Level 100 mit dem Sammelfieber und wechselnde Gegnertypen sowie Obermotze halten die Motivation aufrecht, da drücke ich in Sachen Story schon mal ein Auge zu von einer TV-Umsetzung sollte man kein großes Kino erwarten. Ernüchterung macht sich breit, sobald ich mit einem privaten Freund spielen will: Dass sich Nebenquests nicht wiederholen lassen, ist beim Gruppenspiel unverzeihlich. Hauptmissionen sind nur partiell kooperativ spielbar, die separaten Koop-Levels werden schnell eintönig und bei den Archenschlachten geht es sowieso wild durcheinander da bleiben Koop-Kumpels oft nur die kleinen Oberweltereignisse. Auch die Teamschlachten im PvP-Modus sind nicht ganz durchdacht, weil die Tarnkappenfähigkeit übervorteilt. Ich fordere umfangreiche Patches!
- offene MMO-Welt mit Soloquests und kooperativen Schlachten
- Waffen-Farming à la Borderlands
- Team-Kämpfe für bis zu 128 Spieler
- benötigt 10 GB Festplatten-Speicher
Aufregende MMO-Ballerei mit tonnenweise Spezialwaffen und Massenschlachten: Gruppen- und PvP-Modi lassen jedoch zu wünschen übrig.
| Singleplayer | ![]() | 78 |
| Multiplayer | ![]() | |
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Hier wird wirklich umfangreich gepatched: Da bietet sich in Zukunft ein Nachspiel an. 🙂
Ursprünglich hatte ich ja mal geschrieben das ich der Bewertung zustimmen würde , nu hat sich im Spiel aber schon wieder einiges getan so dass ich mittlerweile tatsächlich 85% geben würde – Ich bin selber erstaunt wieviel Spass ich mit dem Teil habe.
Die Wertung ist meiner Meinung nach viel zu gut. Ich halte das Spiel für langweilige substanzlose und technisch erbärmliche Lizenzgrütze…
Ganz nett, spiele es allderings auf dem PC und selbst da ist es grafisch schwach. Die 2-5 Update Stunden werden sicher noch mehr werden. Das Spiel wird ja ständig erweitert. Ich kann nur für die PS3 Spieler hoffen, dass die Patches künftig schneller auf der PS3 veröffentlicht werden. Beim letzten größeren Patch gab es da eine Verzögerung von ca. einer Woche 🙁
Ou bake! ist das ein Game zuerst muss man 2-5 Stunden Patchen und wenn man Pech hat stürzt das game immer wieder mal ab, Die Sprach ausgebe geht ja mal gar nicht, cool sind aber die rissigen Boss Gegner die man mit so vielen Leute Platt machen kann, also Wenn FF14 kommt muss Ich Defiance wieder auf meiner PS3 wieder löschen weil Ich Sonst kein Speicher mehr frei habe Die MMO brauchen zu viel GB.