
Meinung
Ulrich Steppberger meint: Von einer Filmumsetzung erwarte ich ohnehin nicht allzu viel, aber Der Goldene Kompass kommt besonders konfus rüber. Grob gesagt, wurde hier scheinbar das Prinzip ’Wirf genug Mist an die Wand, irgendwas bleibt schon hängen’ angewandt. Es lassen sich jede Menge Einflüsse erkennen, die aber allesamt Macken haben und kein reizvolles Ganzes ergeben. Grafik, Steuerung, Spielablauf – alles wirkt lieblos und die paar guten Ansätze gehen konsequent im Mittelmaß unter. Der Film mag ganz gut sein, das Spiel dazu braucht aber niemand.









Das große Problem des Films war, dass das Ende der Buchvorlage total verfälscht wurde. Gab vor ein paar Jahren eine TV-Serie (“His Dark Materials”), die die komplette Trilogie besser – wenn auch nicht perfekt – umgesetzt hat.
Der goldenen Kompass hatte ich nie im Kino gesehen. Soweit ich damals gelesen habt, sollte der Film trotz Nicole Kidman nur mittelmäßig sein. Das Spiel zum Film gilt wohl das letzten von Shiny Entertainment, nachdem Sie mit Collective Studio (Buffy, Xbox) als Double Helix geschmolzen sind.