
Meinung
Ulrich Steppberger meint: Crypto zeigt den Mafiosi, Gangstas und Söldnern dieser Welt, dass es auch anders geht: Destroy All Humans! kommt zwar nicht übermäßig friedlich daher – das Alien springt wenig sanft mit der Menschheit um –, legt den Schwerpunkt aber klar auf Scherz statt Schmerz. Das humorvolle 50er-Jahre-Ambiente legt den Grundstock zu einer spaßigen Parodie. Der gelungenen Optik sieht man die hin und wieder erkennbaren Streaming-Probleme nach, für die professionelle deutsche Synchro gibt’s ein dickes Lob. Auch spielerisch wird einiges geboten: Zwar erlebt Ihr durch den geradlinigen Missionsaufbau und die räumlich begrenzten Gebiete nicht das Freiheitsgefühl eines GTA, dafür sind die einzelnen Aufgaben durchgehend intelligent inszeniert. Das skurrile Waffenarsenal und die Möglichkeit, mit der Untertasse großflächige Verwüstung anzurichten, sorgen ebenso für Abwechslung wie die eingestreuten Nebenbeschäftigungen – auch wenn diese in der Regel etwas simpel ausfallen. Schade finde ich nur, dass es während der Missionen keine Rücksetzpunkte gibt (was an kniffligen Stellen schon mal etwas nervt) und der Spaß leider bald durchgespielt ist.









Fand ich seinerzeit recht unterhaltsam, die Fortsetzung auf der 360 war dann aber eher meh.