Destruction Derby 2 – im Klassik-Test (PS)

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In den regulären Kursen kümmerte man sich dagegen vor allem um den im Vorgänger vernachlässigten Renn­spiel-Aspekt. Die Strecken sind jetzt deutlich breiter, nur an wenigen Eng­stellen drängeln sich die Gegner wie durch ein Nadelöhr. Steilkurven sorgen jetzt für ein realistisches Stock-Car-Am­biente, und trickreiche Sprünge lassen Euch bis zu hundert Meter durch die Luft segeln. Um die Langzeitmotivation zu verbessern, sind die Kurse jetzt auch länger und fordern zum Teil mit einigen Verzwei­gungen Rennpraxis: Welche Seite ist schneller zu fahren, wo gibt’s Überholmöglichkeiten?

Wie gehabt zeigt ein kleines Modell in der rechten unteren Bildschirmecke Euren Fahrzeug-Zustand. Jetzt seid Ihr den gefährlich blinkenden Pfeilen jedoch nicht mehr hilflos ausgeliefert: In einigen Kursen könnt Ihr einmal pro Rennen die Boxen­gasse ansteuern, um mit flinken Reflexen den Zustand zu verbessern. Ihr dreht Euer Fahrzeug, bis die lädierte Stelle blinkt. Dann drückt Ihr so oft wie möglich auf den ”X”-Knopf, um zu reparieren. Habt Ihr noch Zeit (der gesamte Stop muß in wenigen Sekunden abgeschlossen sein), dann sucht Ihr Euch noch eine zweite Stelle, die Mechaniker-Pflege vertragen kann.

Insgesamt rast Ihr in vier Arenen und auf sieben verschiedenen Rennkursen : Die anspruchsvollsten drei Strecken werden erst freigegeben, wenn Ihr die dazugehörige Liga erreicht habt. Die Fahrer sind in vier Divisionen aufgeteilt, und nur als Erst­plazierter steigt Ihr in die nächsthöhere Klasse auf. Dazu gehört auch ein Quent­chen Glück: Manchmal entpuppen sich Eure Gegner als wahre Steuer-Nieten und Ihr kommt ohne große Anstrengung auf die Pole Position, manchmal vollbringen sie fahrerische Heldentaten und nötigen Euch trotz guter Punkt-Ausbeute auf den zweiten Platz. Nach jedem Rennen dürft Ihr den aktuellen Stand auf Memory-Card sichern, wie beim Vorgänger werden sehenswerte Bombast-Re­plays für die Nach­welt erhalten. Während der Ren­nen feuern Euch gitarrenlastige Hard-Rock-Stücke an, und auch an einen Link-Modus für hitzige Zweispieler-Ver­schrott­ungs­aktionen wurde gedacht.

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Rudi Ratlos
1. November 2018 15:19

Fand den Teil (oder den Erstling?) für den PC immer ganz nett, aber nix was für länger als 30 Minuten eingeladen hat.

neotokyo
30. Oktober 2018 17:57

Remake ?

SxyxS
30. Oktober 2018 12:18

Die Rechze spielen in diesem Fall gar keine Rolle da Psygnosis
zu Sony gehört.
Deshalb konnte man auch Problemlos Destruction Derby Arenas für die ps2 releasen .

Die einzigen LizenzProbleme gäbe es bestenfalls bei der Musik

Lincoln_Hawk
29. Oktober 2018 20:27

Remakaaaaaaaaakkkeee
Das wäre was
Meine fresse kaum vorstellbar mit heutigen Technik
Wer hat die rechte?
Psygnosis ist leider r.i.p.
Unfassbar mmn einer der besten Entwickler aller Zeiten

Maverick
29. Oktober 2018 17:56

Endlich richtige Strecken, um Welten besser als der erste.

Spacemoonkey
29. Oktober 2018 17:29

da hätte ich gern ein remake. tolles spiel

Anonymous
Anonymous
29. Oktober 2018 16:18

Das Spiel wäre mir auf der Mini auf jeden Fall lieber als der Erstling.

Tobias Hildesheim
Redakteur
29. Oktober 2018 16:06

Fantastisch, großartig, ich liebe es.