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Je nachdem, wie Ihr Euch im Verlauf der Handlung entscheidet, werdet Ihr den Umgang der Menschen mit den Androiden verĂ€ndern. Ihr erlebt Verfolgungsjagden, analysiert Tatorte, fĂ€llt unter Zeitdruck Entscheidungen, fĂŒhrt ausschweifende Dialoge, kĂ€mpft um Euer Leben und entdeckt die Welt. Ihr reist von der neonfarbenen Innenstadt Detroits ĂŒber schummrige IndustrieÂviertel und ein verlassenes Frachtschiff bis ins schneebedeckte Grenzland, beklaut den Androiden-Hersteller CyberLife und formiert Euch zum friedlichen oder gewaltbereiten Widerstand. Die Themen sind ernst, manchmal aber auch klischeebeladen. HĂ€usliche Gewalt, PolizeiwillkĂŒr, Fremdenhass und sexueller Missbrauch werden Euch immer wieder vor Augen gefĂŒhrt, vor allem die Gleichberechtigungsbewegung der Afro-Amerikaner unter Martin Luther King haben sich die Entwickler zum Vorbild genommen. Die ÂGeschichte packt Euch und wird spannend erzĂ€hlt, zumal Ihr immer im Hinterkopf habt, dass die Protagonisten sterben können und die Story dann ohne sie weitergeht.
Trotz weniger LogiklĂŒcken fĂ€llt sie gegenĂŒber dem Quantic-Dream-MeisterstĂŒck Heavy Rain jedoch ab. Die Rollen von Gut und Böse sind klar verteilt, Storywendungen lassen sich mit etwas Beobachtungsgabe vorhersagen, es fehlt an groĂen MysÂterien Ă la âWer ist der Origami-Killer ĂŒberhaupt?â. Spannender als das Ende der Geschichte sind die Entwicklungen in den einzelnen Szenen. Immer wieder wird Eure Moral auf die Probe gestellt und genaue Beobachtungsgabe belohnt â teilweise erntet Ihr die FrĂŒchte Eurer FleiĂarbeit aber erst viele Stunden spĂ€ter. Euren gewĂ€hlten Weg durch das jeweilige Kapitel könnt Ihr im NachÂhinein in einem Ablaufdiagramm verfolgen, samt ausgegrauter alternativer Pfade, welche Ihr noch nicht erkundet habt. Springt nach dem Ende der Story doch einfach zu bestimmten Knotenpunkten zurĂŒck und probiert aus, was passiert, wenn Ihr Euch anders entscheidet!








@Rudi Ratlos đ Ich weiĂ, denke hier bei dem Spiel fĂ€llt es mir schwer objektiv zu bleiben – weil ich einfach zu genial finde:-DD
@Likewyse Wollte nur ein Beispiel der Fachpresse nennen, die nicht in den Euphoriereigen mit einstimmt đ
âŠ. wenn das Urteil der Edge relevant ist, na dann… ich denke jeder sollte sich ein eigenes Bild von dem Game machen. Ich kann ĂŒber die fĂŒr mich teils nicht nachvollziehbare Kritik mancher Vorredner zwar nur den Kopf schĂŒtteln – aber nunja, Meinungsvielfalt kann letztlich nie etwas schlechtes sein.
Die Edge gibt ĂŒbrigens eine 5/10, scheint also nicht jeder so beeindruckt zu sein.
Bin jetzt fast durch und kann @Kaoru zero one in Teilen zustimmen, das ganze Ding ist mitunter schon recht klischeebeladen, allerdings funktioniert fĂŒr mich die Immersion recht gut und im Gegensatz zu den Telltale-Spielen (nichts anderes ist “Detroit” eigentlich, nur halt mit wesentlich besserer Engine) hat man eher das GefĂŒhl, dass die eigenen Entscheidungen weitlĂ€ufigere Konsequenzen haben.
Grafisch ist das Spiel mitunter beeindruckend (das MĂ€del im Startbildschirm, Kara, Markus, Conner), mitunter aber auch sehr kĂŒnstlich (Lance Henriksen sah in den meisten Einstellungen fĂŒrchterlich aus, Frank schwankt auch mitunter) und immer dann, wenn man aus dem Minimalspiel-Korsett auszubrechen versucht (u.a. die Suche nach Jericho) scheitert man auf ganzer Linie und ich hab mir gewĂŒnscht, dass endlich wieder weniger zu tun ist und ich nur ein paar Knöpfchen drĂŒcken muss, damit die Story weitergeht. Der spielerische Unterbau ist einfach zu rudimentĂ€r und wurde von hundert anderen Action-Adventures schon wesentlich besser umgesetzt.
So kritisch bin ich jetzt nun auch nicht. Bin halt nur der Meinung wenn man sich bei der Entwicklung klar auf PrĂ€sentation und Story konzentriert und den spielerischen Aspekt minimiert, sollten die erstgenannten Punkte schon ĂŒberdurchschnittlich sein. Heavy Rain war ganz ordentlich, Beyond hatte LogiklĂŒcken ohne Ende und war (bezogen auf Story) nicht wirklich gut und Detroid ist nochmal nen paar Punkte schlechter. Wiegesagt, in dem Fall kann man ja mit dem spielersichen Aspekt etwaige sonstige SchwĂ€chen nicht kompensieren. Man muss bewerten was da ist, und als Film bewertet ist er kein sonderlich guter, weder von Story noch von Dialogen oder Charakteren, wobei nicht jeder Charkter nen Totalausfall ist. Aber die meisten sind (und ich halt mich hier zurĂŒck wegen Spoilergefahr) einfach nicht gut geschrieben und nachvollziehbar motiviert.
ganz so kritisch wie @kaoru-zero-one sehe ich die Sache nicht. Bin allerdings auch noch nicht durch.
Ich denke jeder weiĂ mittlerweile, was ihn erwartet, wenn er sich ein Spiel von Qauntic Dream kauft und genau mit diesem Aspekt gehe ich dann an dem Spiel/Film ran. Gerade wenn man eins dieser riesigen Brocken vorher gezockt hat und sowas dann hinterherschiebt, kommt das mMn ganz gut.
Hier kann man dann etwas mehr abschalten, sich auf die Geschichte einlassen und ab und an mal was am Controller machen. finde ich jetzt nicht verkehrt.
Ob das einem liegt und gefÀllt muss eh jeder selbst entscheiden.
Nur wenn ich jetzt an Adventures der Marke Baphomets Fluch denke, hat man dort ja auch nicht viel mehr gemacht. Und fand diese ebenfalls ganz gut und vor allem sympathisch.
Und als Film bewertet wĂŒrde er auf IMDB allenfalls auf 4 von 10 kommen.
Ich glaube, das Spiel “gleicht” nicht nur einem, es “ist” ein interaktiver Film!? Genau wie Fahrenheit, Heavy Rain und Beyond zuvor.
Ja, Fragen gibt es viele. Und hier eine mögliche Antwort. Chris Crawford sagte, jeder Cent, der in Grafik gesteckt wird, ist einer weniger fĂŒr InteraktivitĂ€t. Ich bin ein AnhĂ€nger dieser Theorie, die genauer sagt, dass Grafik Kosmetik ist. Und wenn ich meiner Freundin beim Gamen von Detroit zuschaue, sehe ich eigentlich die BestĂ€tigung: Das Spiel gleicht einem interaktiven Film. Trotzdem gut naturlich. InteraktivitĂ€t besteht aus drei fundamentalen Elementen: Hören, Denken, Sprechen. Kosmetische Faktoren wie Grafik beschrĂ€nken sich auf den dritten Teil: Sprechen. Ich vertrete weiterhin die Ansicht, dass die Thematik von Detroit und das Spiel selbst gut zueinander passen. Genau wie die Androiden im Spiel Menschen simulieren, simuliert Detroit ein Spiel. Beide machen das sehr gut. Solche DenkansĂ€tze sind eine mögliche Interpretation. Gedanken ĂŒber Gedanken…
Wie sĂ€he das Game in 2D aus? Oder in Schwarz-WeiĂ? Oder als Text-Adventure? Fragen ĂŒber Fragen…;-)
Wie sÀhe das Game mit mehr WeitlÀufigkeit aus?
Hohe Auflösung, der man das 4k ansieht, sagt doch noch nicht viel ĂŒber die GrafikqualitĂ€t insgesamt.
Greenwade ich stimme dir voll und ganz zu
“Ich hab grad vorgestern fĂŒr wenig Geld nen key fĂŒr die one x version von Mittelerde: Schatten des Krieges geschossen â direkt nachdem ich Detroit Become Human mehrfach durchgezockt habe wirkt das Spiel ( auch wenn s spass macht ) als wĂ€re es last gen, da nĂŒtzt auch die 4k option nix.”
das ist genau das was ich seit release von PS4 und Xbone bemÀngel. die allermeisten spiele sehen kaum besser aus als last gen games. und dann kommt mal eins dieser seltenen spiele die echte next gen grafik bieten und kassiert trotzdem nur 7 punkte.
@Bort1978 – es ist ein Grafikbrett. Einer der geschliffensten und qualitativ hochwertigsten Titel bislang. https://www.youtube.com/watch?v=_8zVDaSpJlw
Die Analyse von Digital Foundry gibt ganz gut Aufschluss ĂŒber Rendertechniken, Post Processing, TexturequalitĂ€t etc. Ich hab grad vorgestern fĂŒr wenig Geld nen key fĂŒr die one x version von Mittelerde: Schatten des Krieges geschossen – direkt nachdem ich Detroit Become Human mehrfach durchgezockt habe wirkt das Spiel ( auch wenn s spass macht ) als wĂ€re es last gen, da nĂŒtzt auch die 4k option nix. Aus meiner sicht spielt Detroit grafisch locker in einer Liga mit God of War, Uncharted und Horizon.
Ich beachte son Zahlenschmarrn auch gar nicht. Und ja, auch diese Aussagen sind Momentaufnahmen, aber durch ihre PrÀzisierung eben aussagekrÀftiger als jede Zahl, die innerhalb einer kurzen Zeitspanne gar nichts mehr auszusagen vermag.
Zur Grafik gehören indes auch mehr Komponenten als nur die Technik. Aber wie soll eine Zahl einen Artstyle ausdrĂŒcken??
Naja, euer Problem lĂ€sst sich auf jeden Fall kaum vernĂŒnftig lösen.
@ChrisKong :Naja, aber demnach hĂ€tten Aussagen wie “die Grafik ist beeindruckend” auch nur eine geringe Halbwertszeit. Ich muss sagen, dass ich es gut finde, eine Grafikwertung zu haben, genau wie eine Gesamtnote. Fand’s auch damals witzig (und auch aussagekrĂ€ftig), dass man sich bei der M!-Games entschlossen hat, Killzone 3 eine 11 von 10 zu geben, dies allerdings auch nochmal im Text hervorhob. Davon ab: Bei fast allen Tests wird doch im Text auch auf die Technik eingegangen, so wie du das forderst. Die Wertung im KĂ€stchen ist dort auch nur etwas ZusĂ€tzliches. Wenn es dich so stört, dann beachte diese Zahlen doch einfach nicht. Verzichten möchte ich nicht darauf und in diesem Fall bin ich voll und ganz bei greenwade, kann ihn gut verstehen.
Ich predige schon lange, was Zahlenwertungen fĂŒr ein Mist sind. Da geht man besser im Text auf inhaltlicher Ebene drauf ein. So in etwa, die Grafik ist beeindruckend, lĂ€uft meist stabil, der Artstyle mag nicht jedermanns Geschmack sein. Dann haste die Bilder und kannst selber urteilen. Die technische Weiterentwicklung ist recht rasant, da hĂ€tte so eine Wertung zum Teil, je nach gewĂ€hltem Grafikstil, eh eine geringe Halbwertszeit.
@ChrisKong Naja, sie ist da. Also nimmt man sie auch wahr. Ich hab das Game noch nicht gezockt. Hab mich aber auch ĂŒber diese Wertung gewundert, weil ich ein Grafikbrett erwartet hatte.
Ich habe nicht den Eindruck, dass greenwade gelogen hat.
Schaut sich echt einer die Grafikwertung an???
@SxyxS — super comment, du sprichst mir aus der seele:-DDD thumbs up
@ ziep
so kommts einem leider vor.
@ doom
weil eine relative grafikwertung keinen sin macht. so könnte man ja jedem spiel, das teschnisch sauber umgesetzt ist, 10 grafikpunkte geben weil das design ja genau so wie es ist, vom entwickler gewollt ist. beispiel: Shadow Warrior hĂ€tte 10 punkte bekommen mĂŒssen, weil der trash flair des spiels auch in der knallbunten grafik wiedergespiegelt werden soll. tatsĂ€chlich hat es aber nur 6 punkte bekommen. wie stehen diese 6 punkte in relation zu den 7 von Detroit? oder den 6 von Minit? oder an welchen spielen ist es beim test ĂŒberhaupt gemessen worden? drei spiele mit grundverschieden grafik niveaus aber fast gleichen wertungen. was bringt mir da als leser die wertung?
was sagen mir die 7 grafik punkte von Detroit? das das spiel gradios aussieht aber im vergleich zu anderen gradios aussehenden spielen doch nicht ganz so gut? klar, das kann man alles im test lesen, aber dann brauchts eben auch keine punktewertung fĂŒr den schnellen ĂŒberblick.
Der RNG hat halt ne 7 ausgespuckt. Und beim Pixelmash ne 6. Der RNG lĂŒgt nicht ?
Greenwade ich verstehe nicht, wieso du das mit der angepassten Grafikwertung je nach Designwahl nicht verstehen kannst?
Hat mir sehr gut gefallen. In meiner privaten Quantic Dreams Top 3 ist es deutlich vor Heavy Rain, aber knapp hinter Beyond: Two Souls. Bin ja mal gespannt, was die Typen als nĂ€chstens fĂŒr ein Spiel machen.
Ăber Dialoge und Story rumkacken ist bei David Cage Spielen Pflicht.
Die ziehen sich jeden Scheiss an hanebĂŒchener Story rein und kommen ins schwĂ€rmen selbst wenn die megaoriginelle “rette welt/prinzessin/irgendwas” Story kaum vorhanden ist.
Und auf DialogqualitÀt wird da schon mal gar nicht geachtet.
Aber wenn Cage die BĂŒhne betritt ist jeder automatisch Literaturpapst u der neue Marcel Arm Ranicki.
Insb. bei der Gamepro-
die mussten schon bei Heavy Rain derbe auf die anspruchskacke hauen,insbesondere der dicke Kai der sonst immer eine b-movie trash corner hat(te? da ich schon seit Jahren dort nicht mehr war)
und dort Sachen empfiehlt die unterste Hirnrinde sind.
Aber auf ein Mal experte:
Dem hab ich so ordentlich die Meinung gegeigt dass seine Rechtfertigung fast so lang ausfiel wie der Test.
Ist so:Wem sowas gefÀllt,der wird auch hier Spass haben zumal es eine Klasse besser als beyond ist.
Freunde von point’n’click adventurn die es mal interactiver u mit etwas action brauchen
oder mal alternative Steuermethoden testen wollen,sollten reinschnuppern.
… fĂŒr mich eines der besten games dieser generation. ich weiĂ ehrlich gesagt nicht was hier auf den dialogen und der story rumgehackt wird. beides ist superb – ich kann nur jedem, der auf der suche nach einer sehr eigenen und dennoch bis zur perfektion durchgestylten spielerfahrung ist dieses meisterwerk ans herz legen. nunja – auf metacritics sehen es die nutzer scheinbar Ă€hnlich wie ich – 88/100. @greenwade – ich bin da ganz deiner meinung. die grafik lĂ€sst die meisten current gen titel verdammt alt aussehen – und auch hier 0 bugs, keine sich aufbauenden texturen – treppchenbildung hab ich an keiner stelle gesehen ( auf der pro in 1,2m abstand von nem 65zoll tv ). das spiel kommt hier im test meiner meinung nach zu schlecht weg… aber was solls, die geschmĂ€cker sind verschieden.
“Ich denke das mit der Grafik ist im VerhĂ€ltnis zu sehen. FĂŒr jeden Typ von Grafik. Wie fĂŒr jeden Typ Spiel. Ein Game wurde fur 2D entwickelt, und nur dafĂŒr. Und diese 2D Grafik ist gut gelungen, also kann sie ja nicht abgewertet werden, weil es 3D in anderen Spielen gibt. Sie steht fĂŒr sich, und muss aber mit Ă€hnlichen 2D Spielen verglichen werden, wie eben Detroit hier auch mit den Gesichtern von Uncharted 4 verglichen wird. Ăbrigens auch bei Detroit sind diese leicht schwarzen AurenrĂ€nder um die Figuren zu sehen. Das stört mich.”
ich verstehe was du meinst, aber die AurenrĂ€nder gehören halt zum grafikstil. deswegen sollte sie nicht abgewertet werden. đ
wenn es so ist wie du sagst, dann ist die grafikwertung relativ. um wirklich zu wissen was los ist mĂŒsste man den test lesen. somit wĂ€re die grafikwertung als schnellorientierung auch wieder nutzlos. die wertung macht meiner meinung nur sinn wenn man sie absolut einsetzt. egal wie man es dreht und wendet, Detroit Become Human mit 2018er state of the art grafik und Minit mit 2D grafik aus den 70ern nur mit einem punkt unterschied zu bewerten macht das system witzlos.
Bin da eher bei Gamepro, Story & Dialoge schwanken mMn zwischen belanglos und gnadenlos schlecht. Man muss schon nen sehr geringen Anspruch haben um das “gut” finden zu können.