Downhill Domination – im Klassik-Test (PS2)

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In den USA wurde Downhill ­Domination von Sony selbst veröffentlicht, die Niederlassungen auf unserem Kontinent verschmähten dagegen die Pedal-Raserei. Doch zum Glück gibt’s Codemas­ters, die sich kurzerhand die Rechte sicherten und damit einige Jahre nach dem No Fear-Versuch (PSone) zum zweiten Mal auf die Trumpfkarte Mountain-­Bike setzen.

Bei Downhill Domination schwingt Ihr Euch in den Sattel eines Offroad-tauglichen Drahtesels und brettert mit voller Muskelkraft Berge hinab. Neun Schauplätze rund um die Welt warten auf Euch, in der fiktiven Großstadt Salt City flitzt Ihr ausnahmsweise nicht über Trampelpfade, sondern verunsichert Asphaltschluchten. Ihr beweist Euer Können auf drei ­verschiedenen Streckenarten: Beim ‘Free­ride’ geht’s einfach darum, die Abfahrt möglichst flott zu absolvieren, ein genauer Weg wird Euch nicht vorgeschrieben. Im ‘Technical Downhill’ dagegen folgt Ihr einem eng abgesteckten Kurs, während ‘Mountain Cross‘ ähnlich wie bei BMX- und Motocross-Rennen zusätzlich eingebaute Sprunghügel bietet, bei denen ein guter Fahrrhythmus für hohes Tempo Pflicht ist.

Per Knopfdruck tretet Ihr normal in die Pedale oder gebt besonders viel Gas, was allerdings an Eurer Energie zehrt – die füllt Ihr entweder durch gemütlicheres Fahren oder das Sammeln herumliegender Symbole wieder auf. Alternativ schnappt Ihr Euch kurze Turboschübe, Hilfen für schnelles Wiederaufsteigen oder besseres Kampfgeschick. Letzteres nutzt Ihr nämlich, um die mitradelnde Konkurrenz rabiat im Zaum zu halten.

Nach Rennende kassiert Ihr für Platzierung, das Fahren speziell markierter Passagen oder das Ausführen von Tricks via Schultertasten Geld, das Ihr in neue Ausrüstung oder neckische Boni investiert. Neben Grafikspielereien oder Videoschnipseln locken u.a. zwei zusätzliche Spielmodi ­abseits der obligatorischen Meisterschaften: Im ‘Moshbowl’ kloppt Ihr Euch mit anderen Radlern, während der ‘Super Jump’ für Stuntexperten ein Betätigungsfeld bietet.

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