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Im Laufe der Jahre verändert Ihr nicht nur Hawkes Leben, sondern auch das Bild seiner Stadt durch Eure Entscheidungen. Je nachdem, wie Ihr Euch in Schlüsselsituationen entscheidet, welche Geschäfts- und Sexualpartner Ihr wählt und wie Ihr in der Unmenge durchweg hervorragend geschriebener bzw. gesprochener Dialoge reagiert, beschreibt Varrric Euren Hawke letztendlich als gefeierten Volkshelden oder gefürchteten Wutbürger. Der Fokus liegt diesmal also nicht so sehr auf der Schilderung epischer Schlachten, sondern auf der emotional glaubwürdigen Erzählung von Lüsten und Leiden der Spielcharaktere. Das liegt nicht zuletzt an Kirkwall selbst, das Euch im Laufe des Spiels so vertraut wird wie ein fünftes Gruppenmitglied.
Kirkwall ist die detailreichste und wandlungsfähigste Stadt, die BioWare bislang spielbar machte. Alle Gebiete, von der grandiosen Oberstadt über die trutzige Galgenburg bis zu den ärmlichen Gassen und Tunneln im Bauch des Armenviertels, wirken organischer und weniger aus grafischen Standardteilen zusammengesetzt als etwa Fereldens Haupstadt Denerim aus Dragon Age: Origins.
Architektur und Wandfresken künden von der düsteren Vergangenheit Kirkwalls als Zentrum des Sklavenhandels. Verbindungen zum Tevinter Imperium und eine erschreckend präsente Minderheit gewaltbereiter Qunari, vor allem aber der schwelende Konflikt zwischen Magiern und Kirche bereiten nach und nach die Bühne für Hawkes Auftritt als Champion. Dabei fängt das Stadtleben eher als Kammerspiel an. Mühsam wird das Familienanwesen zurückgewonnen. Hawke zieht aus seinem ärmlichen Wohnsitz in die Oberstadt und bekommt als Diener den aus Dragon Age: Origins bekannten Zwergenhändler Bodahn Feddic nebst magiebegabtem, aber nichtsdestoweniger debilem Sohnemann Sandal. Aveline steigt zur Chefin der Stadtwache auf, Hawke wird Besitzer einer halben Mine und er komplettiert seine Party.
Dann wechselt der Grundton des Spiels: Unglücksfälle, Verrat und Gewalt treiben als Vorboten des finalen Aktes die Dramatik auf die Spitze. Dabei bleibt die Handlung bis auf wenige Ausnahmen auf Kirkwall beschränkt. Das hat, bei aller Intensität, auch einen negativen Effekt, denn sobald Ihr nach stundenlangen Erkundungstouren jeden Winkel der Stadt kennt und nur noch sporadisch neue Türen zu bislang verborgenen Örtlichkeiten aufgehen, wächst auch wieder die Sehnsucht nach einer guten alten Heldenreise.











Das Kampfsystem ist nicht wirklich actionreicher. Und war sowieso bis einschließlich Inquisition der Schwachpunkt. Weder richtige Action noch richtig taktisch.
Teil 2 war erzählerisch ziemlich gut, zieht sich zwischendurch aber ziemlich. Inquisition wirkte schon deutlich belangloser obwohl es episch sein will.
Ich bin ehrlich gesagt bis heute der Meinung, dass ME Andromeda trotz der Glitches und Bugs zum Release eigentlich das deutlich bessere Spiel ist als Inquisition.
obwohl man immer im selben gebiet rumgelatschi ist, war es doch irgendwie noch gut. sehr seltsames spiel. teil drei war dann mit der openworld genau das gegenteil, aber auch nicht besser.
“…aber das man immer in der Stadt Kirkwall unterwegs war, hat mich irgendwann genervt und gelangweilt…”
Deshalb habe ich es gar nicht erst gekauft.
Das actionreichere Kampfsystem musste ich auch nicht haben.
Jau man hat gemerkt dass es nicht mehr die Magie von teil 1 hatte.
Die Story und die Charaktere fand ich echt gut, aber das man immer in der Stadt Kirkwall unterwegs war, hat mich irgendwann genervt und gelangweilt.
Erst der vierte war wieder richtig gut.
Mir hat es irgendwie auch gefallen aber es war eine Verschlechterung in allen Aspekten.
Mir hat es gefallen.