Dragon Quest Builders – im Test (Switch)

5
876
Zurück
Nächste

Seite 1

Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:, ,
USK:
Erschienen in:

Auf PS4 und Vita war Dragon Quest ­Builders einer der Überraschungshits des Jahres 2016, und auch jetzt zündet die Mischung noch. Builders stülpt nicht einfach den Dragon Quest-Look über das grundlegende Prinzip von Minecraft. Vielmehr wird das Klötzchen-Bau-Prinzip in eine durchgehende Handlung und einen sinnvollen Quest-Aufbau gegossen, sodass Ihr immer konkrete Ziele vor Augen habt. Auf übermäßige Führung und Gängelung verzichtet Dragon Quest Builders zum Glück. Vier geografisch unterschiedliche Gegenden wollen von der Herrschaft des miesen Drachenfürsten befreit werden. Das tut Ihr nicht durch das Verkloppen seiner Handlanger, sondern indem Ihr den Menschen neue Hoffnung gebt: Baut Dörfer und Städte wieder auf, errichtet Gebäude und Bollwerke. Zwischendurch zieht Ihr hinaus und sucht frische Rohstoffe und Bewohner. Auch wenn Ihr in einer neuen Gegend von vorne anfangt, bietet jedes Areal individuelle ­Herausforderungen, sodass es nicht langweilig wird: Mal müsst Ihr ohne vertraute Baustoffe auskommen, mal überzieht eine Epidemie das Land etc.
Die Switch-Fassung bietet mit dem Great Sabrecub ein niedliches neues Reittier, entspricht aber sonst den Sony-Versionen. Ihr könnt zwar theoretisch überall bauen, aber nur in der markierten Stadtfläche werden Eure Krea­tionen auch gewertet. Technisch setzt das Spiel sowohl im Dock als auch im Handheld-Modus auf 720p-Auflösung. Dafür tut es auch sein Bestes, um samtig-weiche 60 Bilder pro Sekunde zu halten und ist dabei ähnlich wechselnd erfolgreich wie die PS4-Version: Ist viel auf dem Bildschirm los, sackt die Bildrate mal ab, der Spielspaß wird aber nicht nennenswert ­beeinträchtigt.

Zurück
Nächste

Hinterlasse einen Kommentar

neuste älteste
donkiekung
I, MANIAC
Profi (Level 2)

Wie bei der Vita-Version kann man leider den Spielstand der Demo nicht übertragen. Das nur als Vorwarnung an alle, die sich dort schon austoben wollen. Ansonsten ist es im Handheld-Modus genau so gut wie auf der Vita. Schön an diesem Spiel ist, das man sehr kreativ sein kann, trotz Vorgaben und eben wegen diesen sich nicht so verloren vorkommt wie in Minecraft. Zumal das Craften nicht so ausartet und man hier zudem das sympathische Dragon-Quest Universum hat. Mit all den liebgewonnenen Figuren und dem Stil. Und das ist dann auch was anderes, als einfach nur ein Mod für Minecraft.

Socke1970
I, MANIAC
Profi (Level 2)

Ich liebe diese Fassung, ich liebe dieses Spiel, obwohl ich das Spiel grafisch und soundtechnisch grenzwertig finde. Aber die Mischung finde ich einfach klasse, bauen, sammeln, Monster verkloppen, Quests nachgehen und immer wieder neuen Bewohnern helfen. Macht süchtig und ist auf jedem Fall ein Pflichtkauf für die Switch. Tolle Umsetzung der PlayStation Version übrigens. Und ich bete das ich diesmal nicht wieder meine Bahn Haltestelle verpasse. Heute morgen eine halbe Stunde Umweg machen müssen wegen DQB. 😀

Saldek
I, MANIAC
Maniac (Mark II)

Ich liebe es. Rollenspiele pressen mich in ein enges Korsett. Minecraft dagegen hat zwar viel zu entdecken, aber die Welt ist viel zu leer. Hier baut DQB eine perfekte Brücke. Man kann nach Lust und Laune bauen oder den Quests folgen. Minecraft konnte mich hier nie fesseln: da baut man ein tolles Haus, aber keine NPC’s beleben es. Da finde ich DQB viel besser. Meine Wertung würde wohl auch in die M! Richtung gehen.

edit: die Switch Version ist übrigens makellos gelungen.

MontyRunner
I, MANIAC
Gold MAN!AC

Ich habe die erste Welt auf Switch durchgespielt. Das Spiel macht mir riesig Spaß. Bin gespannt, wie es langfristig mit der Motivation aussieht. Falls der Spielspaß noch steigt, würde ich auch 90 Punkte geben. Die 80 sind jetzt schon locker drin.
Cool an dem Spiel ist, dass ich jederzeit die Freiheit habe, mich aus der Story auszuklinken, um zu bauen, farmen oder zu erkunden.

frankinc
I, MANIAC
Profi (Level 1)

So hoch, da bin ich doch überrascht, Die Demo fand ich recht unterhaltsam bis “nett”, aber für mich jetzt nicht etwas, dass man unbedingt spielen muss..