
Meinung
Max Wildgruber meint: Der Traum vom eigenen Spiel war selten greifbarer! Und das nicht nur, weil ich mit Dreams ein Gesamtpaket an Werkzeugen bekomme, für die ich auf dem PC mit ”Unity”, ”Maya”, der ”Adobe Creative Suite” etc. gleich mal mehrere Hundert Öcken löhnen müsste. So hakelig und gewöhnungsbedürftig die Wichtel-Steuerung gerade anfangs wirkt – das Prinzip ”Alles aus einer Hand” ist gerade für Kreative ohne professionelle Vorbildung sehr verlockend. Da ich mit dem Gamepad nicht nur bauen, sondern direkt auch immer die Spielbarkeit meiner Szene testen kann, entsteht ein organisches, fließendes Wechselspiel aus Kreation und Interaktion, das die Stunden im Flug vergehen lässt. Ernüchternd wirkt freilich immer wieder der Moment, in dem ich die aufgewendete Entwicklungszeit mit der tatsächlichen Spielzeit aufrechne. Ein paar Minuten halbwegs sauberer Spielverlauf will in stundenlanger Frickelei erarbeitet werden. Aber auch hier gilt das aktuell so beliebte Mantra der Masocore-Gemeinde: ”Git Gud!” Oder mit weniger Neusprech: ”Übung macht den Meister!” In meiner Karriere als Videospieler habe ich Tausende von Stunden in die elektrischen Träume anderer investiert. Dass ich nun die Möglichkeit habe, ebenso viel Zeit in die Verwirklichung meiner eigenen Visionen zu stecken, finde ich super!









@Oliver Schultes
Na sowas wollte ich hörn! Danke an euch! 🙂
Ich spiele mal den Übermittler für Tester Max:
“Hey Ryu,
Danke fürs Feedback.
Zu Deinen Fragen:
1. Ja, ist allerdings zeitaufwändig. Du kannst in „Dreams“ sämtliche Physik-Parameter von Objekten anpassen, bei Spielfiguren auch Lauf-Geschwindigkeit, Sprungweite bis hin zu individuellen Animationen. Allerdings musst Du Zeit fürs Feintuning und Testen mitbringen. Die von Media Molecule mitgelieferte Standard-„Puppe“ verfügt wie im Test geschrieben über die aus „Little Big Planet“ bekannte Gummiband-Marionetten Physik.
2. Nach aktuellem Stand soll ein kompletter VR-Modus von „Dreams“ irgendwann als kostenloses Update kommen. Aktuell gibt es hierfür aber keine gesichertes Erscheinungsdatum.”
Guter Test, hätte dazu nur noch zwei Fragen:
1. Wie man weiß steuert sich ein Mario anders als ein Little Big Planet. Kann man für seine Kreationen die Art und Weise wie sich die Spielfigur steuert, von träge bis flott, Einstellung der Deadzone von Sticks, Höhe eines Sprungs, whatever, selber mit Parametern einstellen?
2. Wird VR (irgendwann) unterstützt? Kreationsmodus, wie für kreierte Spiele selbst?
Ich hab’s aufgegeben. Ich hab die Geduld nicht, die ich als Student hatte. Stundenlang saß ich vor dem RPG Maker 2K3 und hab Kampfanimationen gepixelt, Events geschrieben, Werte von Ausrüstung und Items angepasst, etc. pp.; heute schaffe ich nicht einmal die Fertigstellung einer einfachen Figur in Dreams. Es deprimiert.
Ich hab’s jetzt geordert. Bin gespannt.
Primär hole ich mir den Spielebaukasten, um interessante Kreationen der Spieler zu erleben.
Ich werde wohl auch mal in das Herzstück von Dreams, den Creator-Part, reinschauen, aber dort werde ich mich (so wie ich mich kenne) dann vermutlich nicht lange aufhalten, da zu komplex. 🙂
Mal eben an 1-2 Abenden ‘ne Far Cry 5-Map basteln ist ja noch in Ordnung, aber wochen- oder monatelang für Lau ein ganzes Spiel zusammenschustern…ach, neeee, lass ma !
Also cool fand ich Mario und co in manchen Videos Aber das würde ja untersagt!
Was da von manchen so auf die Beine gestellt worden ist ist echt fantastisch! Definitiv einen Blick wert. Ich hoffe der Nachschub bleibt gesichert. Meine Lieblinge sind “Taken By The Rust” (1+2!) und “Mimeo Prophecy” (von einem Deutschen gemacht).
Ich muss zugeben, dass ich irgendwann nur noch die ( Fantastischen!!) Kreationen der Community ausprobiert habe und mich die Lust verlassen hat, mit dem Dual Shock irgendwas zu basteln, da, ganz in Media Molecule Tradition, vieles an der Bastelei ein einziger Krampf ist.
Dennoch: Vielleicht eines der schönsten “Spiele” von der Art, bei dem ich gespannt bin, wie weit die User die Engine ausreizen werden. Brauche Shmups!! 😛