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| Spiel: | Duke Nukem Forever |
| Publisher: | Take 2 |
| Developer: | Gearbox Software |
| Genre: | Ego-Shooter |
| Getestet für: | 360, PS3 |
| Erhältlich für: | 360, PS3 |
| USK: | 18 |
| Erschienen in: | 8 / 2011 |
Halleluja! Duke Nukem Forever ist wirklich angekommen und rotiert im Konsolenlaufwerk. Selten war das Interesse an einem neuen Spiel in der Redaktion und in der Spielergemeinde so groß wie beim Comeback des sonnenbebrillten Muskelprotzes mit den coolen Sprüchen. Dabei dürften jüngere Zocker den blonden Recken nur aus verklärten Erzählungen kennen, denn seit dem indizierten Vorgänger von Duke Nukem Forever, der 1996 erschien und damit in eine Zeit fiel, als die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ihren bis heute letzten Titel holte, machte der Duke fast nur negative Schlagzeilen. Zahlreiche Trailer, Engine-Wechsel, das Aus von 3D-Realms und schließlich die Rettung durch Gearbox – Duke Nukem Forever hat eine lange und bewegte Entwicklungsgeschichte hinter sich. Haben sich der Aufwand und das Festhalten am Projekt gelohnt? Was bleibt vom Duke, wenn man die Nostalgie-Brille abnimmt und ihn an heutigen Shooter-Größen wie Call of Duty, Killzone, Halo und Co. misst?
In erster Linie handelt es sich bei Duke Nukem Forever um einen knallharten Ego-Shooter der alten Schule. Deckungsoptionen, konfigurierbare Waffen, kommandierbare KI-Kollegen und spektakuläre Zwischensequenzen sucht Ihr hier vergeblich. Stattdessen ballert Ihr Euch mit einem klassischen Waffenarsenal durch Polizistenschweine, schwebende Riesenhirne mit Tentakeln, eklige Käfer und Ratten. Ratten? In der Tat, denn in einigen Levels schrumpft Ihr auf Daumengröße, bekommt eine Piepsstimme und müsst Euch mit den gefräßigen Biestern auseinandersetzen, statt sie einfach mit einem gezielten Fußtritt plattzumachen.
Egal ob groß oder klein, Eure Gegner sind nicht gerade intelligent, sondern agieren nach festen Angriffsschemata. Dasselbe gilt für die großen Bossmonster, die Euch den ein oder anderen Frustmoment bescheren und Kennern des Vorgängers bekannt vorkommen dürften.
Um in den hektischen Schießereien am Leben zu bleiben, hat der Duke einige unkonventionelle Extras im Gepäck. Bier macht Euch resistenter gegen feindliche Attacken, Steroide verleihen Euch für kurze Zeit Superkräfte. Allerdings seid Ihr dann auf Nahkampfattacken beschränkt. Mit dem Holoduke führt Ihr Eure Feinde in die Irre und Eure Spezialsonnenbrille lässt Euch im Dunkeln sehen. Eure Schießeisen reichen von der beliebten Schrotflinte über das Ripper-MG bis zum doppelten Devastator-Raketenwerfer und durchschlagenden Rohrbomben. Exotischere Meinungsverstärker findet Ihr in Form des Gefrierstrahlers und der Schrumpfkanone, die Gegner auf Schuhgröße eindampft.











Einmal ausgeliehen. Es hat Spaß gemacht Abseits von Kriegssetting mit den berühmten Duke, auch wenn es doch zu schwer war. Über die Sprüche muss man es mögen oder eher hassen.