Dust: An Elysian Tail – im Test (360)

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2D-Puristen dürfte beim Anblick von Dust das Herz aufgehen: Auf der einen Seite begeistert das Action-Rollenspiel mit wunderschön gezeichneten Hintergründen und Charakteren, auf der anderen fällt der Titel in eines der spannendsten 2D-Sub-Genres – die Nische der ’Metroidvania’-Spiele. Sprich: Euch erwartet eine riesige, mit Geheimnissen und Quest-Gebern vollgestopfte Welt, die sich durch das Erlernen neuer Fähigkeiten erst allmählich erschließt und in der das mehrmalige Besuchen bestimmter Orte zum Pflichtprogramm gehört. Das Abenteuer steckt Euch in die Haut des titelgebenden Helden, der zu Beginn an Amnesie leidet. Die Geschichte verläuft leider so vorhersehbar, wie es der langweilige Beginn vermuten lässt – reden wir also lieber über die Stärken, denn davon gibt es einige. So kommen auch Action-Freunde nicht zu kurz: Gemeinsam mit seinem sprechenden Schwert und der Ameisenbeutler-Begleiterin Fidget fegt Dust die Gegner oft in Massen vom Bildschirm. Das sieht nicht nur spektakulär aus, sondern geht auch hervorragend von der Hand, so dass der Combo-Zähler selten unter der Marke von 100 zum Stehen kommt. Für besiegte Feinde erhaltet Ihr Erfahrungspunkte, mit denen Ihr Gesundheit oder Durchschlagskraft verbessert. Rollenspieler erfreuen sich an unzähligen Ausrüstungsgegenständen, die sie zum Teil aus gefundenen Materialien selbst zusammenzimmern, für Abwechslung sorgen mitunter fordernde Jump’n’Run-Abschnitte. Wollt Ihr der Welt von Dust: An Elysian Tail jedes Geheimnis entlocken, seid Ihr weit über zehn Stunden beschäftigt. Aufmerksame Spieler entdecken z.B. zahlreiche Gastauftritte bekannter Indie-Charaktere.

Feines Action-Rollenspiel, das besonders mit seiner handgezeichneten Optik begeistert.

Singleplayer9
Multiplayer
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