
Meinung
Michael Herde meint: Humor ist Geschmacksache und riskant, deshalb sind lustige Spiele selten. Als Genre-Fan habe ich mich köstlich amüsiert, doch spielerisch wie technisch wirkt Eat Lead wie ein Relikt aus dem letzten Jahrtausend: Die Grafik ist schwach, Spielablauf und Animationen sind zäh. Trotz der nicht vorhandenen KI gestalten sich Kämpfe fordernd, zumal jeder Gegnertyp anders auf das breit gefächerte Waffenarsenal reagiert. Mein Highlight sind die 2D-Bitmap-Nazis, die man von der Seite nicht sieht und ein RPG-Endboss, der nur in blauen Textkästen zu Euch spricht. Als Budget-Titel kaufen!











„ Als Budget-Titel kaufen!“ So gemacht und ganz gut unterhalten gewesen – die im Test angesprochenen Defizite waren aber schon auffällig.
Aus der Videothek ausleihen hat gut gereicht.