Eragon – im Klassik-Test (360)

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Wie es sich für einen ordentlichen Fantasy-Helden gehört, streckt der angehende Drachenreiter seine Widersacher vorzugsweise mit wuchtigen Schwerthieben nieder. Wie bei ”Die Rückkehr des Königs“ bemüht Stormfront hierfür das altbewährte Beat’em-Up-Konzept: Der eine Button lässt schnelle, aber schwache Schläge aufs Gegnerhirn prasseln – der andere löst eher behäbige, jedoch umso mächtigere Attacken aus. Genretypisch dürft Ihr beide Angriffsformen zu komplexen Kombinationen aneinanderreihen und so auch das ­eine oder andere Spezialmanöver ausführen – z.B., um Eurem Wider­sacher das Knie in die Monsterfresse zu rammen oder ihm von hinten an die Gurgel zu springen. Wer sich seiner Feinde lieber sicher und vornehm entledigt, der zückt dann und wann den Bogen, um weiter entfernte ­Opfer mit Pfeilen zu spicken: Je länger Ihr die ‘Spann-Taste’ gedrückt haltet, desto präziser der Schuss und größer die Schadenswirkung.

Weit weniger berechenbar ist die ­Magie: Lädt eine leuchtende Hand zum Einsatz Eragons übernatürlicher Talente ein, haltet Ihr Schulter- und Aktions-Button so lange gedrückt, bis das gewünschte Ergebnis eintritt. Letzteres variiert von Situation zu ­Situation erheblich: Mal schwenkt Ihr einen Lastenkran am Pier, um an­schließend daran entlang zu kraxeln – dann wiederum formt Ihr aus zerbors­tenen Holzlatten eine komfortable Treppe oder Behelfsbrücke.

Fast immer möglich ist dagegen der kämpferische Einsatz Eurer Zauberfertigkeiten: Ist der Balken für die magische Energie voll, dürft Ihr mit Hilfe der mystischen Kräfte den Gegner ins Taumeln bringen oder aufdringlichen Schildträgern ihren Schutz aus der Hand hexen.

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