Extreme 500 – im Klassik-Test (PS)

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Na endlich! Konsolen-Pro­jek­te aus Deutschland kommen in Mode. Nach VCC/FEBs Killer Loop und der N64-Umsetzung von Mission Impossible durch X-ample erscheint mit Ascarons Extreme 500 die dritte inländische Entwicklung innerhalb weniger Wochen. Der Gütersloher PC-Spezialist (Der Patrizier, Anstoß) konvertierte für sein Playstation-Debüt die hyperrealistische Motorrad-Simulation Grand Prix 500 ccm, die auf Windows-Rechnern wegen des hohen Schwierigkeitsgrades auf geteilte Meinungen stieß. Ascaron nahm sich die Kritik der PC-Presse zu Herzen und machte Extreme 500 dank eines Arcade-Modus auch fürs spaßorientierte Kon­so­len­publikum interessant. Hier sind von den 15 Strecken anfangs nur drei freigeschaltet, auch das Motorrad-Angebot ist vorerst auf 125ccm-Maschinen beschränkt. Zahl­reiche Einsteigeroptionen wie Brems­hilfe, Ideal­linienanzeige und intelligentes Kurven­warn­system lassen selbst Eure ersten Spiel­minuten nicht zur Sand- oder Rasenparty verkommen. Nähert Ihr Euch einer Kurve, verfärbt sich der Richtungs­pfeil und Ihr wisst, wann Ihr (spätestens) bremsen müsst. Weil im Arcade-Modus nur der Spaß zählt, gibt’s einen effektvollen Turbo und – Electronic Arts’ Road Rash lässt grüßen – zwei schlagfreudige Biker-Beine.

Im Simulations-Modus geht Extreme 500 mit Motorrad-Tuning (Reifen, Brem­se, Getriebe), unterschiedlichen Wetter­be­­dingungen und anspruchsvollerem Fahrverhalten in die Tiefe. Eine exakte Über­sicht der Telemetriedaten erlaubt, Euren Fahrstil Runde für Runde an die ‘perfekte’ Runde – gefahren von Alexan­der Hofmann, dem einzigen lizenzierten Fahrer in Extreme 500 – anzupassen. Wählt Ihr den ‘Wettbewerb’, durchlebt Ihr eine komplette Saison mit Qualifying, Getriebeschaden und Sieger­ehrung – wahlweise in der 125er, 250er oder 500er Klasse. Zu zweit duelliert Ihr Euch bei geteiltem Bildschirm, Com­puter-Gegner haben hier Pause. Spei­chert Euer Kumpel seine beste Runde auf Memory Card, könnt Ihr gegen sein Hologramm antreten.

Aus lizenzrechtlichen Gründen sind alle Kurse zwar originalgetreu, befinden sich aber im ‘falschen’ Land. Wenn Ihr Eure Runden beispielsweise auf dem Nür­burg­­ring drehen wollt, begebt Ihr Euch nach Österreich.

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