Fable II – im Klassik-Test (360)

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Seite 2

Stets an Eurer Seite sprintet der Hund, der den traditionellen Radar ersetzt: Er wittert Feinde, beginnt in der Nähe von Schatzkisten zu kläffen und kann sogar vergrabene Items erschnuppern – zückt die Schaufel und buddelt sie aus.

Wer sich ausschließlich dem ­Abklappern der Hauptgeschichte ­verschreibt, der spielt Fable II in etwa zwölf Stunden durch: Richtig ­interessant wird das Spiel ­jedoch erst, wenn Ihr die zahllosen Neben­quests entdeckt und mit den Verhaltens­varianten experimentiert.
Außerdem solltet Ihr Euch für die Pflege Eurer Beziehungen Zeit nehmen: Je intensiver Ihr Euch etwa um Euer Flohtaxi kümmert (etwa mit ­Leckerlis und Streicheleinheiten), desto treuer wird es Euch zur Seite stehen. Ähnlich verhält es sich mit den vielen Bewohnern von Albion, die Euch je nach Gesinnung verschiedene Aufgaben zutrauen – da müsst Ihr Euch schon mal einschleimen, Eindruck schinden oder Schrecken verbreiten, damit sie Euch weiterhelfen. Mit dem entsprechenden Kleingeld könnt Ihr ­Häuser und Geschäfte erwerben, um Euch ein regelmäßiges Einkommen zu verschaffen – dann ist sicher auch die holde Maid nicht weit, die den Helden umgarnt; mitunter müsst Ihr die Dame Eurer Wahl aber auch mit erbeuteten Schmuckstücken bei ­Laune halten. Oder spielt Ihr lieber den Verbrecherfürsten? Dann plündert die Behausungen der Einwohner, die ergreifen bald bei Eurem bloßen Anblick schreiend die Flucht – viele Bürger schlottern schon, wenn Ihr nur die Waffe zieht. Die zahllosen Möglichkeiten und effektvollen Reaktionen der KI-Gemeinde stacheln Eure ­Experimentierfreude regelrecht an: Zum Glück könnt Ihr dank Questmenü die Handlung auch nach längeren Ausschweifungen ohne ­lästige Sucherei fortsetzen.

Während des laufenden Aben­teuers wechselt Ihr zudem jederzeit in den Koop-Modus (das klappt lokal und via Xbox Live), um den zweiten Spieler als Hilfsarbeiter anzuheuern: Dieser assistiert Euch mit variabel einstellbarer Handlungsfreiheit und kassiert dafür einen Teil der Beute und Erfahrung – diverse ­Sicherheitsoptionen garantieren, dass der Handlanger stets in Eurem Sinne agiert.

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Rudi Ratlos
I, MANIAC
Rudi Ratlos

Highlight in Teil 3 als königliches Huhn zu regieren 😀

Nipponichi
I, MANIAC
Nipponichi

Mir hat das Spiel sehr gefallen. Ob jetzt Teil 1 oder 2 besser war, kann ich nicht einmal so wirklich sagen. Ich sage mal so. In Teil 1 hat halt alles wesentlich mittelalterlicher gewirkt, was mir dann halt doch mehr gefallen hat, aber insgesamt macht der zweite Teil halt alles richtig, was beim Erstling noch fehlte.

Alle drei Teile haben mir jedenfalls auf ihre Art gefallen. Jeder war einzigartig. Es hatte schönen Soundtrack, eine schöne, nette Geschichte, alles recht unverkrampft und das Spiel nahm sich auch nicht allzu ernst, was ich sehr geil fand.

Max Snake
I, MANIAC
Max Snake

Mir hats Fable II gefallen. Teil III war halt anders, auch so besonders macht.

SonicFanNerd
Moderator
SonicFanNerd

Ja, Fable 2 war das bessere Fable.
Mir hat’s auf jeden Fall ziemlich Spaß gemacht.

Rudi Ratlos
I, MANIAC
Rudi Ratlos

Fable 2 hat im Grunde eingelöst, was für Teil 1 versprochen wurde. Mit Abstand der beste Teil, keine Ahnung, warum beim dritten dann alles „runtergedummt“ wurde.

captain carot
I, MANIAC
captain carot

Fable 2 fand ich unterm Strich den besten Teil. Der Nachfolger war dann leider zu seicht

Revan
I, MANIAC
Revan

Ich mochte Fable immer 🙂

Märchenhafter Soundtrack, nicht zu verkopfte Story/Gameplaymechaniken und schöner Humor (v.a. wenn man die böse Seite spielt)

Alles im allen ein rundum chilliges Wohlfühl-Paket 🙂