Fable II – im Klassik-Test (360)

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Anno 2004 faszinierte ­Peter Molyneuxs Fable mit einem Gesinnungssystem, das Eure Handlungen in gut und böse unterteilt: Der Spieler kann sich einen Ruf als Held erarbeiten, aber auch den Fiesling mimen – Eurem Ruf entsprechend reagieren die Figuren der Abenteuerwelt ganz unterschiedlich auf den Helden. Fable II spielt 500 Jahre nach dem Erstling und bereichert das System um vier neue Kategorien: Güte, Grausamkeit, Reinheit und ­Verdorbenheit. Dadurch gestalten sich Eure Entscheidungen ­wesentlich komplexer, der Held ­gerät regel­mäßig in moralische Zwickmühlen – soll er einen Dieb fangen, wenn dieser doch nur seinen Hunger stillen will? Befreit Ihr Sklaven, auch wenn das den Besitzer ruiniert? Die Antworten überlassen wir Euch. ­Findet selbst heraus, welches Verhalten am besten zu Euch passt.

Aber mal ganz von vorn: Wie der Erstling beginnt Fable 2 mit dramatischen Ereignissen in der Jugend des Protagonisten; dessen Freundin wird von Lord Lucien niedergeschossen. Dieser plant, die Welt Albion mit den Mächten eines antiken Turms zu ­unterjochen und benötigt dazu drei prophezeite Schlüsselfiguren. Zum Glück kommt Lucien seinem Ziel nur langsam näher – zehn Jahre später ist Eure Figur zu einem stattlichen Jüngling herangewachsen und sinnt nach Rache. Ihr durchwandert die vielen Abschnitte der jetzt zehnmal größeren Abenteuerwelt, erplaudert Missionen und deckt nach und nach alle Facetten von Luciens teuflischem Plan auf. Dabei wirkt sich jede Handlung auf Persönlichkeit und Aus­sehen des Helden aus: Harte Kämpfe hinterlassen Narben, ein finsteres Gemüt lässt ihn immer buckliger ­gehen; wer den Schwertkampf bevorzugt, baut Muskeln auf. Natürlich dürft Ihr den Helden nach Belieben einkleiden, ausrüsten oder mit Tattoos und Kostbarkeiten schmücken.

Die vielen Keilereien gegen Monster und Räuber spielt Ihr in Echtzeit: Das neue Kampfsystem belegt ­jeweils eine Taste mit Schießkolben, Magie und Hieb- oder Stichwaffe. ­Deren Handhabung und Wirkungsweise erweitert Ihr mit farbigen ­Erfahrungsperlen, die Ihr von besiegten Geschöpfen übernehmt: Ihr lernt Ausweichmanöver, Superattacken und gewaltige Zaubersprüche, die ganze Monsterhorden in die Flucht schlagen. Dabei könnt Ihr guten Gewissens Experimente wagen, weil man Talente auch abgeben und die zurückgewonnene Erfahrung in andere Eigenschaften investieren kann.

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Rudi Ratlos
I, MANIAC
Rudi Ratlos

Highlight in Teil 3 als königliches Huhn zu regieren 😀

Nipponichi
I, MANIAC
Nipponichi

Mir hat das Spiel sehr gefallen. Ob jetzt Teil 1 oder 2 besser war, kann ich nicht einmal so wirklich sagen. Ich sage mal so. In Teil 1 hat halt alles wesentlich mittelalterlicher gewirkt, was mir dann halt doch mehr gefallen hat, aber insgesamt macht der zweite Teil halt alles richtig, was beim Erstling noch fehlte.

Alle drei Teile haben mir jedenfalls auf ihre Art gefallen. Jeder war einzigartig. Es hatte schönen Soundtrack, eine schöne, nette Geschichte, alles recht unverkrampft und das Spiel nahm sich auch nicht allzu ernst, was ich sehr geil fand.

Max Snake
I, MANIAC
Max Snake

Mir hats Fable II gefallen. Teil III war halt anders, auch so besonders macht.

SonicFanNerd
Moderator
SonicFanNerd

Ja, Fable 2 war das bessere Fable.
Mir hat’s auf jeden Fall ziemlich Spaß gemacht.

Rudi Ratlos
I, MANIAC
Rudi Ratlos

Fable 2 hat im Grunde eingelöst, was für Teil 1 versprochen wurde. Mit Abstand der beste Teil, keine Ahnung, warum beim dritten dann alles „runtergedummt“ wurde.

captain carot
I, MANIAC
captain carot

Fable 2 fand ich unterm Strich den besten Teil. Der Nachfolger war dann leider zu seicht

Revan
I, MANIAC
Revan

Ich mochte Fable immer 🙂

Märchenhafter Soundtrack, nicht zu verkopfte Story/Gameplaymechaniken und schöner Humor (v.a. wenn man die böse Seite spielt)

Alles im allen ein rundum chilliges Wohlfühl-Paket 🙂