Fallout 4 – im Test (PS4 / Xbox One)

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Abseits der Story, die durchaus überraschende Wendungen bereithält, warten an jeder Ecke des großen Bostoner Ödlands begehbare Dungeons und Nebenquests. In einer Seitenstraße bedroht etwa ein Mensch seinen Doppelgänger: Beide behaupten, aus Fleisch und Blut zu sein und ihrem Synth-Abbild gegenüberzustehen – auf wessen Seite stellt Ihr Euch? An anderer Stelle führt ein Raider in Powerrüstung ein blutiges Regime in einem Stahlwerk – unterbrecht Ihr ein barbarisches Initiationsritual?

Die Gegend um Boston ist bunter und abwechslungsreicher als Washington oder New Vegas. Hügellandschaften, Sumpfgebiete und eine verstrahlte Wüste wechseln sich mit kleinen Siedlungen und den engen Gassen der zentralen Stadt ab. Alles strotzt vor Details und macht Lust aufs Erkunden. Dazu können viele Innenräume wie Schulen, Krankenhäuser und Militärbasen durchstöbert werden, immer auf der Suche nach Magazinen und Vault-Boy-Figuren, die Eure Werte steigern, sowie wertvoller Ausrüstung, die sich oft in Safes oder hinter computergesteuerten Türen verbirgt. Investiert gewonnene Upgrade-Punkte also auf jeden Fall ins Schlösserknacken und Hacken.

Erfahrungspunkte gibt es einerseits für Erkundungen, andererseits für erfolgreiche Kämpfe. Spieler, die bisher nur die deutschen Versionen von Fallout gewohnt waren und die Ultimate Edition von New Vegas verpasst haben, reiben sich verwundert die Augen: Blut und Körperteile fliegen massenhaft in Großaufnahme durch die Gegend, diesmal wurde die Gewalt in der USK-Version nicht beschnitten. Im Gefecht mit Supermutanten, Raidern, den krebsartigen Mirelurks und Ghulen greift Ihr auf ein vielfältiges Waffenarsenal zurück, das teils aus klassischen Ballermännern wie Raketenwerfer und Minigun, teils aus experimentellen Kanonen wie dem Nägel verschießenden Gleisgewehr und dem Klassiker besteht: dem Mini-Atombomben werfenden Fatman. Oder Ihr baut Euren Stärkewert auf und stürzt Euch mit Kettensägenmessern und brennenden Schwertern in den Nahkampf.

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Usagi Yojimbo
20. Dezember 2015 1:49

@ Max Snake:Falls (u.a.) ich damit angesprochen war: Ich hasse Borderlands und Rage war doof. Fallout 3 fand ich absolut geil, New Vegas war auch gut… Fallout 4 allerdings ist für mich ‘ne Bockwurst und das, wo ich doch kein Fleisch esse. Nee, blödes Sp

Max Snake
20. Dezember 2015 0:58

Fallout 3, New Vegas und 4 wurde nie als Ego – Shooter bezeichnet. Spielt einfach Rage oder die Borderlands Reihe, da seht man vom Spielgefühl u. Spielprinzip anders als die Fallout Reihe.Und wer denkt Metro 2033 und Last Light wurde an Fallout inspirieen, der hat das Buch nicht gelesen.

19. Dezember 2015 20:41

Hmm ich finde die Wertung durchaus gerechtfertigt, muss aber ehrlicherweise sagen dass dies mein erstes Fallout ist und meine Meinung sicherlich eine andere wäre, hätte ich die Teile zuvor gespielt!Das die Grafik nur 7/10 kann ich nicht nachvollziehen, bei der Größe des Spiels ist die Grafik sehr gut!Basisbau Belanglos stimme ich zu… Mache ich auch nicht ;)Hab jetzt knapp 20 Stunden auf der Uhr und Bugs sind mir kaum aufgefallen… Ich bin sehr zufrieden mit dem Spiel, wird noch ne Menge Zeit für draufgehen in den nächsten Monaten/Jahren 🙂

Usagi Yojimbo
19. Dezember 2015 10:23

[quote=Darth_Revan_1989]

Raider überfahren, Drive-By-Shootings auf Supermutanten oder einfach nur zu klassischer Musik durchs Ödland cruisen würde gewiss eine Menge Spaß bereiten :)^

[/quote]Klingt eher nach GTA als einem Rollenspiel. Aber bei Fallout 4 fällt es mir auch verdammt schwer, noch von einem Rollenspiel zu sprechen. Ist eher ein durchschnittlicher Egoshooter mit vielen Gesprächen und unnötigem Kram (Stichwort: Basisbau), aber wo ist das Rollenspiel versteckt? Fahre zur Zeit recht gut mit Wasteland 2, das finde ich in der Tat deutlich spannender. Wo wir bei eigenen Wertungen sind: Meine Fallout 4-Wertung wäre eine freundliche 65.

18. Dezember 2015 18:16

Ich sehe es ähnlich, wie die Kritiker vor mir. Fand es recht belanglos, enttäuschend und innovationslos. Bethesda hat ihren seit Jahren benutzten Baukasten zu Tode geritten und es wird dringend Zeit für ein frisches Erscheinungsbild. Flop des Jahres vielleicht nicht, aber eine ernüchternde Erfahrung, das trifft es für mich sehr gut. Schade um den Hype.RPG light mit krampfiger Shootermechanik, von mir gibt’s als Wertung eine wohlwollende 75! 🙂

Professor Chaos
18. Dezember 2015 10:31

Auch mein Highlight 2015! Habe schon über 100 Stunden in dieses Monstrum von Spiel gesteckt. Ein Ende ist noch nicht in Sicht und es macht immer noch einen Heidenspaß! Wer gewillt ist, Zeit zu investieren sollte sich diese Perle nicht entgehen lassen!! Viel Spaß beim Zocken!!

Professor Chaos
18. Dezember 2015 10:31

Auch mein Highlight 2015! Habe schon über 100 Stunden in dieses Monstrum von Spiel gesteckt. Ein Ende ist noch nicht in Sicht und es macht immer noch einen Heidenspaß! Wer gewillt ist, Zeit zu investieren sollte sich diese Perle nicht entgehen lassen!! Viel Spaß beim Zocken!!

Darth_Revan_1989
17. Dezember 2015 23:10

Denklogisch weitaus eigenartiger als den Umstand, dass man trotz der Hauptquest noch Zeit findet, Siedlungen zu bauen, finde ich ja das Phänomen, dass es im postapokalyptischen Ödland zwar abertausende hochentwicklete Roboter mannigfaltigster Coleur gibt, man aber weit und breit kein einziges funktionstüchtiges Fahrzeug mehr ausfindig machen kann.Dabei wären Fahrzeuge (die könnten ja statt Benzin z.B. mit Fusionskernen betrieben werden) gameplaytechnisch eine echt geniale Neuerung für die Fallout-Serie gewesen. Raider überfahren, Drive-By-Shootings auf Supermutanten oder einfach nur zu klassischer Musik durchs Ödland cruisen würde gewiss eine Menge Spaß bereiten :)Vorstellbar wäre in dem Kontext ja sogar auch, die Wagen wie in Mad Max/ diversen Zombiefilmen zu mobilen Festungen/ Kampfmaschinen umrüsten zu können …. hachja. Wär das cool gewesen ^^

ScorpionX
17. Dezember 2015 19:07

Es gibt immer ein paar, denen es nicht so gefällt… Ich finde Fallout 4 mein Top Game 2015!!Ich liebe es!! Macht mir total viel Spaß. Das Feeling ist einfach da, und auf das kommt es an…

Danijel78
17. Dezember 2015 18:43

Bin tatsächlich gespannt wie der Titel bei mir zündet, oder ob. Habe noch die Pip-Boy Edition bekommen [nochmals Dank an Karou :)], aber noch nicht die Zeit gehabt es zu spielen. Nach den vielen Kritikpunkten die ich von einigen FallOut-Hardcore Fans gehört habe sind meine Erwartungen auf jeden Fall gehörig zurückgeschraubt. Gespannt bin ich aber dennoch.

Maverick
17. Dezember 2015 18:01

Keine Frage nicht so berauschend wie Teil 3 aber dennoch sehr gut, zwar auch wenig rpg aber gutes gunplay, der basisbau war für die Henne, die Story hat mir gefallen, egal ob railroad, brotherhood oder dem Institut.Fallout 4 spielt sich halt viel im Kopf ab dass heißt dass ein oder andere muss man sich im Kopf zusammen Reimen. Ich hatte jedenfalls sehr viel spass habs auch zu 100% abgeschlossen und dass dass jetpack am Ende mit der powerrüstung mk5 war der Hammer.

Usagi Yojimbo
17. Dezember 2015 17:58

Mit “”altbacken”” meine ich auch nicht das Spieltempo. Die ganze Präsentation, das Spielgefühl, die Kontrollen, die hölzernen Charaktere… das alles fühlt sich so holzig an, dass ich es nicht leiden kann. Mit vielen anderen Negativpunkten, die ich an dem Spiel finde, zocke ich ja sogar den dritten Teil lieber nochmal. Wem’s gefällt ist ja gut, aber ich persönlich finde, es ist echt ätzend geworden! 🙂

Shoe Docker
17. Dezember 2015 17:36

Für mich kein Flop, ich kann es leider nicht regelmäßig spielen, finde aber bei jedem Einstieg sofort wieder Spaß und Motivation weiterzumachen. Gerade die Möglichkeit Nebenhandlungsstränge mal eben für ein zwei Stunden zu zocken und dann auszumachen gefällt mir. Altbacken? Naja. Muss ja nicht alles immer flugshurtig gehen.

Usagi Yojimbo
17. Dezember 2015 16:27

Ich auch nicht. Eine altbackene Spielerfahrung sonergleichen. Mehr als 4 Stunden habe ich das Teil dann doch gespielt, aber selbst nach 15 Stunden musste ich mich geradezu ins Ödland zwingen. Ziemlich enttäuschend und auch ich habe es wieder weggegeben. Flop des Jahres? Gemessen an den Erwartungen unbedingt!

Skywalker2912
17. Dezember 2015 16:12

Für mich der Flop des Jahres… nach 4Stunden wieder verkauft…. allein diese absolut überholte Menüführung… mit diesen PiP Dreck.. Ich kann diese hohe Wertung nicht nachvollziehen…

ChrisKong
17. Dezember 2015 14:14

gleichzeitig lernte man die Umgebung kennen und baute eine Beziehung zu seinem Vater auf, dessen Verschwinden daraufhin die Grundmotivation lieferte, sich ins Abenteuer zu stürzen.Nur schade, dass man die Storyline danach irgendwie total beliebig und emotionslos abgehandelt hat.

Max Snake
17. Dezember 2015 13:53

Das Setting fand ich bei Teil 3 geil, dafür in spielerisch gefällt mir besser. Ein verdammt guter Test Bericht.