Fate/Samurai Remnant – im Test (PS5)

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Das Fate-Universum begann 2004 mit der ­Visual Novel Fate/stay night und erstreckt sich seitdem über zahlreiche Anime-Serien und -Filme und natürlich Spiele, von denen vor allem die mobilen Free-to-Play-Rundenkämpfe von Fate/Grand Order Fans erfolgreich Geld aus der Tasche ziehen. Im westlichen Konsolenbereich hat die Marke mit dem kuriosen Schrägstrich dagegen eine überschaubare Präsenz, zuletzt ließ sich das actionlastige ­Fate/­Extella: The Umbral Star 2017 blicken.

In eine etwas andere ­Kerbe schlägt nun Fate/Samurai Remnant, das zwar bei den ­Dynasty Warriors-Spezialisten Omega Force entstanden ist, aber tatsächlich nicht primär auf Massenschlachten setzt. Vielmehr erwartet Euch hier ein Action-RPG, das ein gutes Stück an Segas Like a Dragon: Ishin! erinnert, wofür natürlich auch der gewählte Schauplatz eine Rolle spielt: Hier tummelt Ihr Euch in Edo (dem späteren Tokio) während des 17. Jahrhunderts und schlüpft in die Rolle des Samurai Iori Miyamoto, der unversehens in einen mystischen Wettkampf verwickelt wird. Erfreulicherweise ist Remnant auch komplett ohne Fate-Vorkenntnisse verständlich und erzählt seine durchaus komplexe Story mitsamt Dutzenden Charakteren packend.

An der Seite von ”Meister” Iori ist im Wettstreit um ein magisches Objekt nach Art des heiligen Grals, das dem Sieger einen Wunsch zu erfüllen verspricht, stets der ”Diener” Saber – im normalen Ablauf Gesprächspartner und Handlungskatalyst, bei Gefechten aktiver Mitstreiter und auf Abruf mit mächtigeren Attacken einsetzbar.

Und gekämpft wird reichlich bei Remnant, sei es mit (überschaubar großen) Räuber- und Monstergruppen oder bei den knackigeren Duellen gegen rivalisierende Meister/Diener-Duos. In den dynamischen Gefechten ist stumpfes Draufhauen selten das Mittel zum Erfolg: Abwarten und das Knacken von magischen Schilden spielt eine mindestens gleich große Rolle. Durch zahlreiche Skills, Zauber, Koop-Aktionen und im späteren Verlauf zeitweise einsetzbare andere Helfer ist das Kampfsystem variabel und tiefgängig angelegt, bleibt aber trotzdem angenehm zugänglich. Auch das weniger rabiate Drumherum überzeugt, wenn Ihr eine Reihe Stadtteile von Edo erkundet, Händler besucht, kleinere ”zivile” Missionen erfüllt und gelegentlich die Vorgeschichte von Euch freundlich gesinnten Mitstreitern aus deren Sicht nachspielt.

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