Fear Effect – im Klassik-Test (PS)

12
6290
Zurück
Nächste

Meinung & Wertung

Thomas Szedlak meint: Ein derart frustreiches Action-Adventure wie Fear Effect kam mir bislang selten unter: Der Tod ist Euer ständiger Begleiter, den ‘Game Over’-Bildschirm seht Ihr häufiger als Euch lieb ist. Viele Passagen sind nur nach dem ‘Trial & Error’-Prinzip zu schaffen. So zieht Entwickler Kronos das trotz vier CDs eher kurze Abenteuer künstlich in die Länge. Haltet Ihr durch, werdet Ihr allerdings mit einem der schönsten, atmosphärischsten und packendsten Playstation-Abenteuer der letzten Zeit belohnt. Die filmreife Story hält viele, teils beklemmende Überraschungen bereit; die Präsentation ist schlichtweg atemberaubend. Habt Ihr Euch an die gravierende Einschränkung der Bildgröße gewöhnt, lernt Ihr die ungemein lebendige Optik schätzen. Ist der Abspann über Euren Bildschirm geflimmert, hält sich der Drang zum erneuten Durchspielen allerdings in Grenzen. Um die alternative Schluss-Szene zu bewundern, müsst Ihr nur den letzten Spielstand laden und dann ‘eine andere Entscheidung treffen’. Und Fear Effect auf dem hohen Schwierigkeitsgrad spielen wohl nur Profis ­mit eisenharten Nerven durch. Ein kurzes, aber heftiges Vergnügen, das Ihr so noch nie auf der Playstation erlebt habt.

Das Spiel der tausend Tode: Ungemein frustreiches Action-Adventure mit filmreifer Story und genialer Präsentation.

Singleplayer83
Multiplayer
Grafik
Sound
Zurück
Nächste
12 Kommentare
neuste
älteste
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
Revolver_Ocelot
4. Februar 2020 21:57

@Sir Lancelot Ja das war Fear Effect Inferno. Der Trailer sah echt vielvesprechend aus. Wirklich schade das nichts daraus wurde.

4. Februar 2020 16:40

Für PS2 war ja mal ein Nachfolger angekündigt und es gab sogar ein Trailer. Leider wurde es gecancelt.

MadMacs
4. Februar 2020 16:36

Beide Teile waren klasse. Leider kam nie ein würdiger Nachfolger (das Isometrische ignoriere ich jetzt mal)

Revolver_Ocelot
3. Februar 2020 13:30

Immer noch eines meiner Lieblingspiele für die PS1. Einfach nur genial her vom Setting und der Grafik. Der Schwierigkeitsgrad hat es zwar echt in sich, aber wenn man Geduld hat und kein Problem mit dem Trial und Error Prinzip hat ist durchaus zu schaffen.

TigerManiac82
3. Februar 2020 8:26

Wie war denn eigentlich der Schwierigkeitsgrad beim Nachfolger (2 Teil)?

Morolas
2. Februar 2020 22:31

Ein hammer game 🙂
Ich liebte dieses Spiel und wünschte mir ein remake oder eher ein remaster 1A.
Ich habe es nie zu ende gespielt da ich kurz vor schluss einen riesen bock gemacht habe.
keine Energie, respektive munition um die gegner zu besiegen Sackgasse.
Habe nie wieder angefangen.
Trotz tausende Tode, es hat mega spass gemacht und die inszenierung und sound hat mir super gefallen. tolle characktere.
Schade dass das neue spiel FE… einfach müll ist.

@sir-lancelot
Demnach war ich früher besser.
Ich habe grosse Mühe mit Kindergeburtstage,
FE ist einfach wie Project X 🙂

Lando
2. Februar 2020 21:42

Mich hat auch etwas Bestimmtes zum Durchhalten des Schwierigkeitsgrades bewogen.

comment image

Sonicfreak
2. Februar 2020 20:57

@sir-lancelot
“Kinder Geburtstag” ? geile Wortwahl.

Hab ich nie gespielt, hat mich aber immer sehr interessiert.
Selbes gilt für Dino Crisis.

Spriggan
2. Februar 2020 20:35

Ich betitle dieses Spiel als einer meiner grössten Fehlkäufe, war nach dem Test angetan und dachte “och ja jetzt, sooo schwer kann das ja wohl nicht sein”.. Wie sehr daneben ich damit lag.. 😀

TigerManiac82
2. Februar 2020 19:02

Leider nie gespielt… 🙁

2. Februar 2020 15:51

Schwierigkeitsgrad war wirklich jenseits von gut und böse. Dagegen sind Dark Souls und co Kindergeburtstag.

Anonymous
Anonymous
2. Februar 2020 15:10

An den hohen Schwierigkeitsgrad kann ich mich auch noch erinnern, habs aber wegen der genialen Präsentation trotzdem durchgezogen.