Fights in Tight Spaces – im Test (Xbox Series X)

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Hier ist der Name Programm: In der Rolle eines todschick gekleideten Agenten infiltriert Ihr international agierende Verbrecher-Gangs und liefert Euch blutige Duelle in beengten Räumlichkeiten. Gekämpft wird runden­weise und mittels eines durchdachten Kartendeck-Systems. Dieses kredenzt Euch zu Beginn jeder Runde eine Handvoll Karten, deren Einsatz jeweils eine vorgegebene Menge Aktionspunkte (Schwung genannt) voraussetzt. Ein simpler Frontaltritt mit sechs Schadenspunkten und einer Reichweite von zwei Feldern benötigt beispielsweise einen Punkt. Ein doppelt so effektiver Rollwurf, der den Feind obendrein bis zum Start der nächs­ten Runde niederschlägt, zwei Punkte und so weiter. Jede erfolgreich ausgespielte Angriffskarte lässt zudem einen gelben Combozähler am linken Bildrand in die Höhe schnellen. Genügend Combopunkte beisammen, heizt Ihr Euren Widersachern sodann mit besonders kraft- und schmerzvollen Attacken ein.

Stichwort Widersacher: Die präsentieren sich erfreulich abwechslungsreich und sind im späteren Spielverlauf immer schwieriger zu knacken. Hat man es anfangs nur mit mies ausgerüs­teten Schlägertypen zu tun, stellen sich Euch später unter anderem Häftlinge in Wärterausrüstung, mit Spritzen bewaffnete Gefängnisärzte, wütende Köche, kampf­erprobte Ninjas und viele weitere Feindvarianten entgegen. Bosse dürfen ebenfalls nicht fehlen, protzen mit allerlei gefährlichen Spezialfähigkeiten und machen mit unaufmerksamen Agenten kurzen Prozess. Motivierend: Nach jedem abgeschlossenen Level erweitert Ihr Euer Deck mit einer von drei Zusatzkarten, die sich später zudem aufrüsten lassen.

Fights in Tight Spaces lebt vom Nervenkitzel der Herausforderung. Heißt konkret: Wer hier auf dem Originalschwierigkeitsgrad ”Klassik” das Zeitliche segnet, muss seinen Lauf durch die fünf Story-Kapitel wieder komplett von vorne beginnen. Lediglich gewonnene Erfahrung bleibt erhalten und schaltet neue Karten frei, mit denen Ihr Euch dann im Deckbau-Modus maßgeschneiderte Karten­sets zusammenstellt. Je nach Roguelite-Erfahrung lässt sich die Schwierigkeit allerdings in fünf Stufen anpassen. Auf ”Klassik Plus” etwa startet Ihr verlorene Kämpfe beliebig oft neu und macht vermasselte Aktionen pro Level dreimal rückgängig. Abseits eines regulären Kampagnen-Durchgangs, der erfahrene Spieler etwa acht Stunden unterhält, stellt Ihr Euer Talent in einem Ranglisten-Modus namens ”Tägliches Spiel” unter Beweis. Hier gilt es, innerhalb von 24 Stunden mit einem Durchlauf möglichst viele Punkte anzuhäufen.

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