Final Fantasy XV – im Test (PS4)

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Stattdessen lernt Ihr Eure Begleiter auf “natürlichere” Weise kennen: Sei es im Auto, während eines Streifzugs durch die Landschaft oder bei einem Stadtbummel – Prompto, Gladio oder Ignis kommentieren im Verlauf Eures Abenteuers so ziemlich alles, was gerade in der Spielwelt geschieht, angefangen vom Wetter bis hin zu entnervten Sprüchen, wenn der Prinz mal wieder ein paar Stunden am Angelteich verbringt, anstatt die Welt zu retten. Das mag für manchen Spieler fast schon zu viel des Guten sein, verleiht den Charakteren aber auch ohne Zwischensequenzen eine starke Persönlichkeit und trägt maßgeblich zum Credo “Roadtrip mit Freunden” bei. Diese Erzählweise ist für ein Final Fantasy zunächst ungewohnt, kommt der Handlung im letzten Drittel jedoch zugute – hier wird das Geschehen linear (eine Rückkehr in die offene Welt ist jedoch möglich, um etwa unerledigte Nebenaufgaben zu beenden) und die Story dichter und dramatischer. Je mehr Euch Eure Begleiter bis dahin ans Herz gewachsen sind, umso intensiver erlebt Ihr das Geschehen. Der Renderfilm “Kingsglaive” und die Anime-Serie “Brotherhood” sind zum Verständnis der Story nicht notwendig, der damit verbundene tiefere Einblick in die Geschichte und die Charaktere aber hilfreich.

Wer bereits eine der beiden Demoversionen “Episode Duscae” oder “Platinum Demo” gespielt hat, weiß, dass das Kampfsystem in Final Fantasy XV actionreicher ausfällt als in den vergangenen Teilen der Hauptserie. Anders als noch in Teil 13 wählt Ihr diesmal keine Kommandos aus, sondern übernehmt im Gefecht die direkte Kontrolle über Noctis. Damit dieser kräftig austeilt, müsst Ihr nur die Angriffstaste gedrückt halten – zum Blocken genügt die Verteidigungstaste. Das erscheint auf den ersten Blick zwar simpel, entpuppt sich jedoch nach und nach als variantenreiches System. So könnt (und solltet) Ihr neben den genannten Aktionen während einer Angriffsserie mittels Schnellauswahl zwischen Waffen und Zaubersprüchen wechseln und auf diese Weise Eure Kampfstrategie an die Gegner anpassen: Tretet Ihr etwa gegen wendige Gegner an, empfiehlt sich ein klassisches Schwert, damit Ihr schnell zuschlagt und so einem Angriff zuvorkommt.

Nehmt Ihr es dagegen mit einer Horde Riesenkrabben auf, ist ein Wechsel zu einer größeren Waffe anzuraten, da diese den Panzer der Krustentiere durchdringen kann. Das klingt zwar nicht allzu kompliziert, erfordert aber stets ein rasches Mit- und Umdenken im Kampf – Übung macht hier aber den Meister, und wer sich auf das Kampfsystem einmal einlässt, wird nach einiger Zeit normalerweise deutlich weniger Treffer einstecken. Zumal das noch lange nicht alles ist: Wer den Feind mit einem Überraschungsangriff überrumpeln will, bedient sich etwa der Warp-Attacke, bei der Noctis mittels Schwertwurf weite Distanzen überbrückt. Wird Euch das Kampfgeschehen einmal zu hektisch, bringt Ihr Euch mit derselben Methode wieder auf sichere Distanz.

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Danijel78
12. Februar 2017 5:58

Ein gutes Kampfsystem mit toll erzählter Story hat für mich immer ein gutes FF ausgemacht. Die Kampfsysteme von X und XIII zähle ich mit zu den besten der Reihe. Die gute Gruppendynamik der Protagonisten kann für mich aber nicht die schlecht vermittelte Story und das lachhafteste Kampfsystem aller FFs aufwiegen. Was für eine Entäuschung. Da fand ich XIII insgesamt echt besser.

Maverick
9. Februar 2017 18:31

Mir hat es auch sehr viel Spaß gemacht. Mein erstes FF seit dem gurkigen dreizehnten Teil mit Lightning. Dass Open world Konzept hat sich mit der Zeit zwar abgenutzt aber mich hats gut unterhalten. Und die Platin hat auch viel Laune gemacht.

Max Snake
9. Februar 2017 15:21

& T3qUiLLa Ich könnte mir so vorstellen, das bei der Kampfsystem von Teil XIII und XV zugänglich möchtet. Im XV hatte ich bei der Platinum Demo schwer gehabt vernunftig zu kämpfen, in der spätere Fassung lerne mehr wie es funktioniert, die besser

BrenMag
9. Februar 2017 14:47

Einigen wir uns doch darauf, dass FF XIII seinerzeit durchaus für gespaltene Gemüter und scheidende Geister sorgte. Aber wie bei jeder Spaltung oder Scheidung gibt es da welche, die ein so fan- und mediengebeuteltes Spiel nicht als Murks ansehen, sondern der Königsdisziplin eines jeden RPGs die nötige Aufmerksamkeit schenken. Wenn man das tut, muss man neben Schwächen (die übrigens JEDES Final Fantasy mitbringt) anerkennen, dass das genial-dynamische Kampfsystem von XIII bis heute brillant spielbar ist und den Tiefgang besitzt, von dem der viel zu leichte Teil XV nur träumen kann, womit ich T3qUiLLa hundertprozentig beipflichte.PS: FF XII Zodiac Age soll ja auch leichter gemacht worden sein, wie ich las, daher empfehle ich das Original, welches mir als einer der knackigsten Teile in Erinnerung geblieben ist.

Black Kaindar
9. Februar 2017 14:31

Wirklich Spaß hatte ich nur wenn die Hauptstory anzieht. Das Open World-Feature wirkte auf mich die ganze Zeit wie ein großes lästiges Beiwerk. Zwar schön anzusehen aber auf Dauer erdrückend öde und langweilig. Ich hätte kein Problem mit einem straff erzählten FFXV gehabt. Muss nicht direkt wie in FFXIII sein, im Stile eines FFX hätte völlig gereicht!

T3qUiLLa
9. Februar 2017 13:05

das “”leichteste”” ff ever. im bezug zur thematik, die entwickler haben sehr viele zahnräder eingebaut die nicht alle ineinander greifen wollen. der kampf war mir zu leicht und einfallslos. bin gespannt wie es ff12 seiner zeit gemacht hat, werd ich nachholen mit the zodiac age. trotz der kleinen macken die mich gestört haben, kann ich nicht sagen das ich kein spaß hatte. auch wenn die bosskämpfe toll inziniert waren, waren sie spielerisch die totale lachnr. kaum taktik, halt n knöpfchen gedrückt und dann passiert da ein mege feuerwerk aufm tv.ich wiederhole mich wenn ich sage das ich trotz aller simpelheut viel freude und spaß hatte mit dem spiel. für mich wars final fantasy light. den letzten tiefgang im kampfsystem hat ich mit 13 und so ein tiefgang im kampf erwart ich einfach in einem final fantasy. knöpfchen gedrückt halten is so garnicht meins. ein spiel wo sich ein “”naja”” mit “”is das geil”” die klinke in die hand drückt.

9. Februar 2017 13:05

viel zu gut bewertet….hmmmEgal wie objektiv man einen Spieletest angeht, es werden immer persönliche Vorlieben miteinfließen. Das lässt sich mMn nicht verhindern. Egal ob derjenige ein Fanboy ist oder nicht. Ich selber finde das Spiel sehr gut, wie Max oben auch ein paar Punkte genannt hat. Allerdings ist es bei weitem nicht perfekt und hat auch viele Macken (Nebenmissionen, Kamera). Das muss auch ich zugeben. Mir persönlich ist 90% auch etwas zu hoch, ich würde eher Richtung 86-88 % gehen. Aber ich denke so eine Wertung der M! ist für mich nur ein ungef. Angabe wie gut das Spiel wirklich ist. Für mich besitzt Sie keine Allgemeingültgkeit. Und da stimme ich wieder mit Max überein, ich bin froh das Tabata das Zepter übernommen hatte, sonst würden wir wahrscheinlich noch weitere 10 Jahre warten bis es rauskommt.

D00M82
9. Februar 2017 12:57

Abwechslungsreiche Missionen?!Hä? Hab ich etwas anderes gespielt?

Max Snake
9. Februar 2017 17:33

Ich stehe auf das Kampfsystem, die abwechlungsreiche Mission in eine schönen Welten mit eine geniale Soundtrack.Für mich eine der beste Action – Rollenspiel aus dem Hause Square Enix. Das Hajime Tabata an statt Tetsuya Nomura werkelt ist/war eine gute Entscheidung.

Lincoln_Hawk
9. Februar 2017 12:20

Mmn viel zu gut bewertet Wohl eine reine frage des eigenen GeschmacksIch kann das nicht nachvollziehen Alle anderen dürfen jetzt FF15 abfeiern weil es hier ne 90 hat 😀