Fire Emblem: Path of Radiance – im Klassik-Test (GC)

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Meinung

Robert Bannert meint: Nintendo hat die spielerischen Qualitäten der altehrwürdigen Strategie-Reihe ohne Abstriche auf den Gamecube gerettet – aber leider um keinerlei Hardware-gemäße Neuerung ausgebaut. Auf einer Pocket-­Konsole sind das herrlich unkomplizierte Dreiecks-Konzept und die flotten bis possierlichen Kopffüßer-Schlachten Trumpf – aber von einem Strategiespiel für Nintendos Großen erwartet man mehr. Warum ist es mir nach wie vor nicht möglich, mit meinen Charakteren durch die Straßen und Gassen der Fire Emblem-Städte zu flanieren? Wieso sehe ich meine Helden abseits der Schlachten nur als statische Comic-Figürchen, mit denen ich keinerlei Einfluss auf die Handlung nehmen darf? Und gibt es einen Grund dafür, die Augen der Fan-Gemeinde mit derart klobigen ­Protagonisten zu beleidigen? Auf dem GBA sind die kurzen, knackigen Kampfsequenzen echte Hingucker, aber ihr lahmes Polygon-Pendant lädt bestenfalls zur Deaktivierung über das Optionsmenü ein. Fans der Serie freuen sich über schnelle Schlachten auf gewohnt hohem Fire Emblem-Niveau – den Charme des Originals jedoch konnte Nintendo weder bewahren, noch erneuern.

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