FlatOut 4: Total Insanity – im Test (PS4 / Xbox One)

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Die fetten Jahre sind für die FlatOut-Serie ­lange vorbei. Vor einer ­Dekade erschien mit Ultimate Carnage der letzte Teil, der Lob erntete. Nun erhebt sich der ­crashlastige Spaß-Raser unter neuer Entwickler­flagge einmal mehr aus seinem Winterschlaf. Und ­siehe da: Wer Total ­Insanity einlegt, fühlt sich in die beginnenden 2000er zurückversetzt – mit allen guten und schlechten Folgen. Zu Ersteren zählen die actionreichen Rennen, die detaillierten Kurse mit zahlreichen Alternativrouten, die Fülle an Spielmodi und der launig-trashige Rock-Soundtrack. Zu Letzteren rechnen wir die mittelmäßige Grafik, die unberechenbare Physik und den verlassen daliegenden Online-Mehrspieler-Modus. Die Kritikpunkte sollten Leute, welche die biederen modernen Raser satthaben, jedoch nicht abschrecken.

In den Rennen von FlatOut 4: ­Total Insanity steht Zerstörung ganz oben auf der Speisekarte. Klar gewinnt Ihr in den meisten Rennvarianten nur, wenn Ihr unter die Top 3 kommt, jedoch ist der Weg dorthin gepflastert mit Crashs, Rammattacken und Explosionen. Die CPU-Konkurrenz ist äußerst aggressiv, schaltet sich aber auch gegenseitig aus. Im Karrieremodus absolviert Ihr Cups und arbeitet Euch so durch die Rennklassen ”Derby”, ”Klassiker” und ”Allstar”, die sich aber nur im Tuninggrad der Autos unterscheiden. Ihr beginnt dementsprechend mit Rostlauben und fahrt später mit aufgemotzten Hochglanz-Ausgaben derselben Fahrzeuge. Leider werfen gewonnene Cups zu wenig Geld ab, der Weg zu einem neuen fahrbaren Untersatz ist mühsam und ­Upgrades bringen kaum mehr Leistung. Auf den mit reichlich zerstörbarem Inventar versehenen Strecken nervt die wankelmütige Physik: Mal brettert Ihr ohne Tempoverlust durch Häuser, mal überschlägt sich Euer Auto, obwohl Ihr nur über eine Bodenwelle gefahren seid. Den Tiefpunkt der Spaß-Skala bildet der Angriffs-Rennmodus, in dem Ihr über Waffen wie eine Magnet­bombe und eine ­Schockwelle verfügt. Diese Rennen arten sofort in Chaos aus, über den Sieg entscheidet nur das Glück. Gott sei Dank machen alle anderen Varianten und der Stunt-Modus, in dem Ihr den Fahrer in 12 Sportdisziplinen durch die Windschutzscheibe schleudert, mehr Spaß.

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