Forbidden Siren – im Klassik-Test (PS2)

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Hanyuda – ein verschlafenes ­japanisches Küstendorf verwandelt sich über Nacht scheinbar grundlos zu einem Hort des Grauens. Das umgebende Wasser färbt sich blutrot und die Einwohner mutieren zu ­willenlosen, mordlüsternen Zombies. Lediglich zehn Personen überleben die mysteriösen Geschehnisse – vorerst. Denn dem knappen Dutzend stehen drei Tage voller Horror und Gefahren bevor. Helft den Verdammten, die schrecklichen Ereignisse aufzuklären!

Insgesamt 78 Episoden durchlebt Ihr aus der Sicht diverser Überlebender, wobei die Entwickler bewusst auf ­einen chronologischen Ablauf verzichteten. So kann es durchaus passieren, dass auf einen am Abend spielenden Abschnitt ein Sprung zum Nachmittag des gleichen Tages folgt – die Story setzt sich folglich aus vielen kleinen Puzzlestücken nach und nach zusammen. Pro Level gibt es zwei Missionsziele und demnach zwei weiterführende Routen. Das Problem dabei: Entdeckt Ihr stets nur einen Ausgang, findet Ihr Euch schon mal in einer Storyschleife wieder – sprich, nur wenn Ihr ein alternatives Episodenende aufspürt, geht’s an anderer Stelle weiter. Also Augen auf beim Levellauf! Umso mehr, da Ihr auch vorbereitend für andere Charaktere tätig werden könnt: Öffnet Ihr – obschon mit der derzeitigen Spielfigur gar nicht notwendig – beispielsweise eine verschlossene Tür, ist der Durchgang für künftige Alter Egos frei.

Apropos Augen: Während in anderen Horror-Abenteuern wie Resident Evil oder Silent Hill ein virtueller Kameramann die grunzenden Mons­ter ins rechte Licht rückt, versetzt Ihr Euch in Forbidden Siren via Knopfdruck und Analogstick direkt in den Kopf Eurer Widersacher. Soll heißen, Ihr seht die düstere Polygon-Landschaft mit den Augen der lauernden Zombies. Peilt dazu wie mit einem Richtmikrofon in die Runde, bis Eure Spielfigur sprichwörtlich ein Bild empfängt. Bis zu vier Feind-Sichtfelder dürft Ihr auf Aktionstasten legen und bei Bedarf fix abrufen.

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SonicFanNerd
Moderator
Moderator/Epic MAN!AC
Moderator/
SonicFanNerd

Ich hab das PS2 Original nie gespielt.
Dafür dann aber Siren – Blood Curse auf der PS3. Weiß jetzt gar nicht genau, ob das ein direktes Remake war.
Das war auf jeden Fall im Episodenformat und hatte auch das “Geistersichtfeature”.
Hatte seine Schwächen, aber auch seine Momente und war ziemlich japanisch typischer abgefahrer Horror.

Max Snake
I, MANIAC
Epic MAN!AC
Max Snake

Glaube ich habe damals in der Demo Version gespielt, verliert dabei die Geduld. Forbidden Siren wird die Meinung auseinander gehen.

Tabby
I, MANIAC
Maniac
Tabby

“Trotzdem noch eine 68?”

Eigentlich ist das Spiel ja ziemlich stimmungsvoll und wären die im Test genannten spielerischen Mängel nicht, wäre es wahrscheinlich ein (Horror) Klassiker.
Hab es selbst auch gespielt aber aufgrund der Mängel nie beendet.

HASaldi404
I, MANIAC
Profi (Level 2)
HASaldi404

Trotzdem noch eine 68?