Formel Eins 2001 – im Klassik-Test (PS)

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Optisch erwartet Euch auf der PS2 ein echter Augenschmauß: Keine Pop-Ups martern Euch auf der Paradestrecke (und dem Leistungsfresser) Monaco, selbst harte Duelle auf dem A1-Ring im strömenden Regen drücken die hohe Bildrate nur minimal. Hinzu kommen zahlreiche hübsche Effekte, seien es nun Staub- und Gischtwolken, feiner Gummiqualm, Spiegelungen auf der blitzenden Karosserie oder umherfliegende Trümmer. Allerdings habt Ihr nur drei Perspektiven zur Wahl – neben Schnauze und Third-Person erzeugt die ‘Premiere World’-Kamera über dem hin- und herschlagenden Kopf des Piloten die beste Atmosphäre.

Ebensoviele Blickwinkel bietet das PS­one-Pendant, das wie schon der Vorgänger mit flotter, wenn auch etwas grobschlächtiger und pixeliger Optik aufwartet. Auch hier gibt’s reichlich Effekte zu bestaunen – auf ihre alten Tage hält sich die PSone ordentlich im Rennen. Auf der akustischen Seite wird auf beiden Systemen gewohnte Untermalung geboten: Realistische Motorensamples wie von der Live-Übertragung, dazu einige schlecht getimte und wertlose Sprecherkommentare und ein bisschen knisternder Boxenfunk.

Im Gegensatz zu Ubis PS2-Simulation F1 Racing Championship müsst Ihr Euch bei einer Formel 1 2001-Multiplayer-Runde mit einem, der Leistung willen, reduzierten Gegnerfeld begnügen. Gegen sechs CPUler tretet Ihr in der PS2-Version an – allerdings nur zu einem schnellen Rennen, Grand Prixes gegen einen menschlichen Kollegen können nicht ausgefahren werden. Bei gemeinschaftlichen Rasereien hat die PSone die Nase weit vorn: Nicht nur, dass alle Modi einen Splitscreen bieten, Ihr dürft es auch mit dem gesamten 20-köpfigen KI-Feld aufnehmen. Und das, ohne groß Augenschmerzen zu bekommen – Respekt!

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